Grizzlybär tötete Leah († 65) Krankenschwester brüllte noch zwei Worte, bevor sie starb

Leah Lokan († 65) wurde von einem Grizzly getötet
Leah Lokan († 65) wurde von einem Grizzly getötet
Facebook / Leah Lokan
von Philipp Petersdorff

Ein Fahrradurlaub endet in einer unvorstellbaren Tragödie.
Eine Krankenschwester wird nachts aus ihrem Zelt gezerrt und von einem Grizzlybären getötet. Besonders erschütternd: Freunde erleben den tödlichen Angriff aus nächster Nähe mit – und versuchen verzweifelt zu helfen.

Radtour wird zum Albtraum

Leah ist gemeinsam mit ihrer Schwester Kim und ihrer Freundin Katherine Boerner auf einer Radtour entlang der berühmten Great Divide Mountain Bike Route im US-Bundesstaat Montana unterwegs. Für eine Nacht machen die Drei Halt in dem kleinen Ort Ovando in Montana. Während Kim und Katherine in einem Hotel übernachten, entscheidet sich Leah, ihr Zelt hinter einem Museum aufzuschlagen. Direkt neben ihr zeltet ein Ehepaar aus Texas, das die Gruppe unterwegs kennengelernt hat.

Gegen 3 Uhr morgens taucht plötzlich ein Grizzlybär an den Zelten auf. Leah bemerkt das Tier als Erste und ruft laut: „Bär, Bär!“ Gemeinsam machen die Camper Lärm, woraufhin sich das rund 180 Kilogramm schwere Tier zunächst zurückzieht. Leah erzählt, dass der Bär direkt an ihrem Kopf geschnauft hat. Sie bringt daraufhin vorsichtshalber ihre Lebensmittel in Sicherheit, aber trotz des Schrecks lehnt sie das Angebot ab, ebenfalls ins Hotel umzuziehen. Stattdessen kehrt sie mit Bärenspray bewaffnet in ihr Zelt zurück.

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Der Grizzly kehrt zurück

Nur knapp eine Stunde später kehrt der Grizzly zurück. Leahs Freunde werden erneut durch Geräusche geweckt. Diesmal hören sie keinen Warnruf mehr von der 65-Jährigen. Stattdessen erkennen sie entsetzt, dass der Bär Leah bereits aus ihrem Zelt gezerrt hat. Zeltnachbar Joe reißt den Reißverschluss seines Zeltes auf, schreit den Bären an und sprüht Bärenspray in dessen Richtung. Seine Frau Kim bläst gleichzeitig in eine Trillerpfeife. Beide müssen mit ansehen, wie das Tier auf Leah und ihrem Zelt herumstampft. Erst als Joe immer näher kommt, zieht sich der Grizzly schließlich zurück.

Für Leah kommt jede Hilfe zu spät. Der Bär hat sie mehrere Meter aus ihrem Zelt geschleift. Als die Helfer sie erreichen, zeigt sie bereits keine Lebenszeichen mehr. Sie laufen zu einem nahegelegenen Gasthof, um weitere Menschen zu alarmieren. Rettungskräfte versuchen noch, die Krankenschwester wiederzubeleben – vergeblich.

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Bericht schildert erschütternde Details

Nach dem Angriff untersuchten Behörden den Vorfall. Dem offiziellen Bericht zufolge erlitt Leah schwere Verletzungen an Kopf, Nacken, Schultern und Rücken. Der Grizzly habe sie zwar tödlich verletzt, aber nicht gefressen. Der tragische Angriff ereignete sich bereits im Sommer 2021. Jetzt rücken die dramatischen Abläufe durch Berichte über die letzten Minuten der Krankenschwester erneut in den Fokus. Besonders erschütternd bleibt dabei, dass ihre Freunde das tödliche Geschehen praktisch unmittelbar miterleben mussten und trotz ihres mutigen Eingreifens nichts mehr für Leah tun konnten.

Verwendete Quellen: irishmirror.ie, express.co.uk