Korallenotter lähmt AtemwegeAngeblich tödliche Giftschlange unterwegs! Polizei in Linz am Rhein warnt Bevölkerung – ist das Foto KI-generiert?

Ein Biss kann töten!
Die Polizei Koblenz warnt ausdrücklich vor einer möglicherweise entflohenen Giftschlange in Linz am Rhein (Rheinland-Pfalz). Bei dem Tier handelt es sich nach Angaben der Polizei um eine Korallenotter. Doch inzwischen gibt es Zweifel an der Echtheit des Fotos. Die Beamten bleiben bei der Warnung.
Bürger meldet sich bei Gemeinde: Experten kommen zu beängstigendem Ergebnis
Ein Bürger hatte sich am Donnerstag bei der Verbandsgemeindeverwaltung Linz gemeldet. Er habe eine Schlange fotografiert und befürchtet, dass das Tier gefährlich ist.
Feuerwehr und Ordnungsamt schalten schließlich einen Experten ein. Er kommt zu dem Schluss: Ja, die Schlange auf dem Foto ist wohl eine Korallenotter. Deshalb JETZT die Warnung!
Bei der Korallenotter handelt es sich um eine hochgiftige Schlange, deren Biss Neurotoxin enthält. Das Gift stört die Nervenübertragung und lähmt die Atemwege, wenn nicht sofort gehandelt wird. „Jeder Biss ist unverzüglich als medizinischer Notfall zu werten”, warnt die Polizei. Grundsätzlich sind diese Schlangen jedoch nicht aggressiv und beißen nur, wenn sie bedrängt, angefasst oder festgehalten werden.
Korallenotter gesehen? Sofort Notruf wählen, Alarm auch über die WarnAPP
Im Falle einer Sichtung soll laut Polizei nicht näher an die Schlange herangetreten und umgehend der Notruf 110 oder 112 gewählt werden. Die örtliche Bevölkerung wird zusätzlich via WarnApp gewarnt. Die Polizei weiter: „Zu einer weiteren Sichtung kam es seither nicht. Es ist aber davon auszugehen, dass diese Schlange hier zwar nicht heimisch, aber dennoch lebensfähig ist.”
Wie das Tier in die Freiheit kam, ist unklar. Ist die Schlange entlaufen? Wurde sie ausgesetzt? Darauf gibt es keine Antworten. Ebenso ist nicht klar, wer der Besitzer der Korallenotter ist.
Ist das Foto von der Schlange echt oder KI-generiert?
Auf wiederholte RTL-Anfrage sagte die Polizei, sie habe geprüft, ob das Foto echt oder KI-generiert sei. Man habe keinen Hinweis auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz gefunden und sei überzeugt, dass es echt sei, so ein Sprecher. Nach RTL-Informationen hat die Polizei mehrere dieser Anfragen bekommen.
Verwendete Quellen: AFP/ eigene RTL-Recherche / Polizei Koblenz/ Dieser Artikel wurde aktualisiert


