Entsetzliches Leiden der Familie geht weiterKopf von ermordetem Model (29) abgetrennt und aus Sarg gestohlen

Wie viel Leid muss ihre Familie noch ertragen?
Fünf Monate nach dem Mord an Model Pamela Genini (29) erschüttert eine neue Horrornachricht ihre Familie. Jemand hat das Grab der Frau geöffnet, ihren Schädel abgetrennt und gestohlen.
Als sie die Leiche von Pamela Genini umbetten wollen, machen Friedhofsmitarbeiter die grauenvolle Entdeckung
Selbst im Tod findet Pamela Genini keine Ruhe und keinen Frieden. „Das ist eine unmenschliche Gräueltat”, sagt Pamela Geninis Mutter über die Schändung der Leiche ihrer Tochter.

Pamela Genini war am 24. Oktober auf dem Friedhof von Strozza in der italienischen Provinz Bergamo beerdigt worden. Wie italienische Medien berichten, sollte Pamela Genini jetzt auf dem Friedhof von Strozza in eine Familienkapelle umgebettet werden. Dabei bemerkte ein Mitarbeiter, dass die Schrauben am Sarg gelöst worden waren. Als der Sarg geöffnet wurde, dann der Schock: Die Leiche war verstümmelt.
Der Anwalt der Familie erklärte, nach ersten Einschätzungen könnten mehrere Täter hinter der Gräueltat stecken. Bislang gebe es weder Festnahmen noch Hinweise auf eine Lösegeldforderung für den abgetrennten Kopf. Ganz ausschließen wolle man aber nicht, dass hinter der Tat ein krankhafter Bezug zu Pamela Genini stecken könnte, so der Jurist Nicodemo Gentile.
Die Staatsanwaltschaft Bergamo hat laut des Portals L’Unione Sarda Ermittlungen eingeleitet. Die mutmaßlichen Straftaten lauten auf Leichenschändung und Kopfraub gemäß Artikel 411 des Strafgesetzbuches. Dafür sei eine Freiheitsstrafe von zwei bis sieben Jahren vorgesehen. Für Taten, die auf einem Friedhof begangen werden, seien die Strafen noch höher.

Pamela Genini war ein bekanntes Model: Ihr Partner soll sie getötet haben
Die 29-jährige Pamela Genini war in Italien ein bekanntes Model und mit einem älteren Unternehmer liiert. Er soll sie isoliert, gedemütigt und geschlagen haben – bis sie den Mut aufbrachte, sich zu trennen. Am Abend des 14. Oktober vergangenen Jahres drang er in ihre Wohnung in Mailand ein. „Ich habe Angst, er ist verrückt. Ich weiß nicht, was ich tun soll“, schrieb Pamela laut dem Bericht an eine Freundin. „Die Polizei kommt, ich habe sie angerufen“, antwortete diese. Als die Beamten eintrafen, hörten sie noch die Schreie von Pamela Genini vom Balkon. Doch sie kamen zu spät. Ihr Partner hatte mehr als 30 Mal mit einem Messer auf sie eingestochen, sie verblutete. Er sitzt mittlerweile wegen Stalkings und Mordes in Haft.
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Verwendete Quellen: L’Unione Sarda, RTL


