„Sehr bald” Ist das Tanken bald günstiger? Merz kündigt Entlastungen bei Spritpreisen an

Symbolfoto und Themenfoto hoher Benzinpreis und Spritpreis, hier an einer Tankstelle in Koeln kurz nach 12 Uhr am Samstag nachmittag, die Bezinpreise sind nach dem erneuten Konflikt im Nahen Osten wieder signikikant angestiegen, 25.07.2026
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat angesichts der hohen Spritpreise Entlastungen angekündigt (Symbolbild).
picture alliance / Flashpic / Jens Krick

Es werde „sehr bald“ einen Vorschlag geben.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat angesichts der hohen Spritpreise Entlastungen angekündigt. Merz sagte beim Unternehmertag des Handelsverbands BGA in Berlin, er sei der Meinung, „dass wir handeln müssen“.

Merz kündigt Entlastungen bei Spritpreisen an

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Entlastungen für die Bürgerinnen und Bürger wegen der hohen Spritpreise in Aussicht gestellt. „Für viele Menschen, die täglich das Auto brauchen, ist eine Belastungsgrenze erreicht“, sagte Merz am Dienstag bei einer Veranstaltung des Außenhandelsverbands BGA in Berlin. „Ich bin der Meinung, dass wir handeln müssen.“

Das „genaue Instrumentarium“ stehe noch nicht fest, sagte der Kanzler weiter. „Wir stehen dazu deshalb in engem Austausch in der Bundesregierung und mit den Ländern.“ Es werde „sehr bald“ einen Vorschlag geben.

Mit Blick auf Vorwürfe, dass die Mineralölkonzerne auf Kosten der Verbraucher von der Krise profitieren würden, verwies Merz auf das Bundeskartellamt. Die Behörde sei bereits „mit einer entsprechenden Missbrauchsaufsicht ausgestattet“, um auf „Preistreiberei“ zu reagieren. „Aber wir spüren auch – jedenfalls aus dem Blickwinkel der Verbraucherinnen und Verbrauchern -, dass das nicht reicht.“

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Noch vor wenigen Tagen erklärte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, dass es keinen Spielraum für einen erneuten Tankrabatt gebe. Sie verwies am Montag im Interview mit RTL/ntv darauf, dass es bereits einen Tankrabatt gegeben habe, mit dem die Preise subventioniert worden seien.

Verwendete Quellen: dpa und afp