Suchaktion läuft auf Hochtouren Touristenboot in Indonesien vermisst – auch drei Deutsche an Bord

Indonesia Boat Accident
Die indonesischen Rettungsdienste haben eine großangelegte Such- und Rettungsaktion in der Bucht von Tomini gestartet. (Symbolbild)
DA, Makassar SAR Office via AP, Makassar SAR Office

Große Sorge im Urlaubsparadies.
Vor der indonesischen Insel Sulawesi wird ein Speedboot mit elf europäischen Touristen vermisst. Unter den Passagieren befinden sich auch drei Deutsche. Die Rettungskräfte suchen unter Hochdruck.

Überfällig seit Freitagnachmittag

Das Boot legte Freitagmorgen (24. Juli) von einem Tauchresort in Tanjung Unauna (Provinz Zentralsulawesi) ab. Das Ziel: der Hafen von Marisa in der Provinz Gorontalo. Doch dort kam das Boot nie an. Als das Schiff auch am Nachmittag ausblieb, schlug ein lokaler Reiseleiter gegen 15.40 Uhr Alarm und meldete die Gruppe als vermisst. Seitdem fehlt von dem Boot und den Menschen an Bord jede Spur.

Insgesamt befinden sich 13 Personen auf dem vermissten Speedboot. Neben den zwei indonesischen Besatzungsmitgliedern handelt es sich um elf Touristen aus Europa, drei Deutsche, fünf Niederländer, ein Belgier, ein Tscheche und eine Französin.

Lese-Tipp: Vorsicht am Hotelbuffet! Diese Lebensmittel solltet ihr lieber liegen lassen

Im Video: Spektakuläre Jagdszenen! Orcas wirbeln ihre Riesenbeute durch die Luft

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Starker Seegang erschwert die Suche

Die indonesischen Rettungsdienste haben eine großangelegte Such- und Rettungsaktion in der Bucht von Tomini gestartet. Das Suchgebiet umfasst rund 300 Quadratseemeilen (ca. 1.000 Quadratkilometer). Die Retter setzen dabei auch Drohnen mit Wärmebildkameras und Tauchequipment ein. „Wir haben sofort eine nächtliche Suchaktion gestartet, aber bis jetzt haben wir noch keine Anzeichen von dem Boot oder den Passagieren gefunden“, erklärte Heriyanto, der Chef des Rettungsdienstes in Gorontalo, im Gespräch mit AP News.

Streaming Tipp
RTL Aktuell
Jetzt auf RTL+ streamen

Der Einsatz ist extrem gefährlich und mühsam: Starker Wind und heftiger Wellengang mit bis zu 2,5 Meter hohen Wellen erschweren die Arbeit der Rettungsteams vor Ort erheblich. Die Retter hoffen dennoch, das Boot und seine Passagiere schnellstmöglich ausfindig machen zu können.

Verwendete Quellen: AP News, Algemeen Dagblad