Fahndung nach VerdächtigenLive-Ticker: Auto rast in Berliner CSD-Party – Toter und viele Verletzte

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Rettungskräfte sind im Einsatz nach dem Abbruch des Christopher Street Day (CSD).
Andreas Rabenstein/dpa

Horror beim CSD in Berlin!
Am Samstagabend ist ein Fahrzeug durch den Großen Tiergarten in die Menschenmenge gerast. Es gibt mindestens einen Toten und 14 Verletzte. Das hat die Polizei am Abend bestätigt. Die Beamten fahnden nach einem oder mehreren Verdächtigen. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar.

Möglicherweise Anschlag auf CSD in Berlin: Hier im Liveticker die Entwicklung verfolgen

Wichtige Updates
Roger Saha

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner: "Unsere Freiheit ist heute aufs Schrecklichste angegriffen worden"


 Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) spricht nach dem Vorfall am Rande des Christopher Street Days von einem «Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft». «Nach einem friedlichen und bunten CSD wurde die Versammlung für ein tolerantes und friedliches Berlin auf brutalste Art attackiert», teilte er mit.
«Berlin ist die Stadt der Freiheit - und unsere Freiheit ist heute aufs Schrecklichste angegriffen worden», erklärte Wegner weiter. «Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und Freunden.»
«Ich danke den Einsatzkräften, die sofort vor Ort waren und alles in ihrer Macht stehende geleistet haben. Und ich vertraue der Polizei und den Sicherheitsbehörden, die mit Hochdruck ermitteln werden.»
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte ein Fahrzeug am Rande des CSD mehrere Menschen erfasst. Mindestens eine Person wurde getötet, mehrere weitere Menschen wurden verletzt. 
Polizeisprecher Florian Nath (M) und Kai Wegner (M, r., CDU), Regierender Bürgermeister, sprechen nach dem Abbruch des Christopher Street Day (CSD)
Polizeisprecher Florian Nath (M) und Kai Wegner (M, r., CDU), Regierender Bürgermeister, sprechen nach dem Abbruch des Christopher Street Day (CSD). Fabian Sommer/ dpa
Roger Saha
Fabian Sommer/ dpa
Polizeisprecher Florian Nath (M) spricht nach dem Abbruch des Christopher Street Day (CSD)mit Journalisten. Nachdem ein Auto mehrere Menschen am Rande des Christopher Street Day in Berlin angefahren und verletzt hat, sucht die Polizei nach Verdächtigen Personen. Bei dem Vorfall am Rande ist nach Polizeiangaben mindestens ein Mensch getötet worden. 14 weitere Menschen würden wegen Verletzungen derzeit behandelt, sagte Polizeisprecher Nath.
Polizeisprecher Florian Nath (M) spricht nach dem Abbruch des Christopher Street Day (CSD)mit Journalisten. Nachdem ein Auto mehrere Menschen am Rande des Christopher Street Day in Berlin angefahren und verletzt hat, sucht die Polizei nach Verdächtigen Personen. Bei dem Vorfall am Rande ist nach Polizeiangaben mindestens ein Mensch getötet worden. 14 weitere Menschen würden wegen Verletzungen derzeit behandelt, sagte Polizeisprecher Nath. Fabian Sommer/ dpa
Roger Saha

UPDATE: Was wir wissen - und was nicht!


 
Der Christopher Street Day in Berlin ist abgebrochen worden. Nach Angaben der Polizei hat ein Autofahrer mehrere Menschen angefahren. Mindestens ein Mensch wurde getötet, 14 weitere teils schwer verletzt. 

Was wir wissen: 

  • Hunderttausende Menschen haben am Samstag in Berlin den Christopher Street Day gefeiert. 
  • Kurz vor 22.00 Uhr wird das Fest plötzlich abgebrochen. Nach Angaben der Polizei kommt es zu dem größeren Polizeieinsatz im Tiergarten nahe dem Potsdamer Platz. 
  • Wie ein Polizeisprecher berichtet, ist ein weißer Wagen dort über den Ahornsteig parallel zur Lennéstraße gefahren und hat mehrere Menschen an- oder umgefahren, bevor er mit Baum kollidiert ist. 
  • Mindestens 15 Menschen wurden schwer, teils lebensgefährlich verletzt, einer von ihnen so schwer, dass er gestorben ist. 
  • Der Fahrer hat laut Polizei das Auto verlassen und ist geflohen. 
  • «Wir fahnden mit Hochdruck nach tatverdächtigen Personen», so Polizeisprecher Florian Nath in einem Video auf X.
  • Die Polizei ist mit zahlreichen Polizisten und Rettungskräften im Einsatz.

Was wir nicht wissen: 

  • Was genau passiert ist, ist noch unklar.
  • Dazu zählen der genaue Ablauf, die genaue Zahl der Verletzten und die Hintergründe der Tat.
  • Offen ist, ob es sich um einen Einzeltäter handelt oder ob es Komplizen gibt und wie groß die Gefahr aktuell noch ist. 
  • «Wir wissen momentan noch nichts über irgendwelche Motivlagen, über die Person des Täters oder Ähnliches», sagt ein Polizeisprecher kurz vor Mitternacht. 
 

Verwendete Quellen: mpa/dpa/AFP