Milton im Liveticker Nach Monster-Hurrikan – Das große Aufräumen in Florida hat begonnen

Der unaufhaltbare Monstersturm zieht ab!
Seit Tagen haben sich Bewohner auf die Naturkatastrophe vorbereitet. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (Ortszeit) ist Milton auf Land getroffen. Während in der Politik über die Reaktion der US-Regierung auf Milton und Helene gerangelt wird, kehren die Menschen bereits die Scherben nach dem jüngsten Hurrikan zusammen. Viele sind sich einig: Es hätte weitaus schlimmer kommen können.

Alle Infos und News zu Hurrikan Milton hier im Liveticker:

Key updates
Alexander Schölzel

Milton zieht ab – In Florida beginnt das große Aufräumen 

Nach Sturm Milton haben Einwohner des US-Staats Florida am Freitag die Aufräumarbeiten fortgesetzt. Der Hurrikan war durch Küstengemeinden gezogen, hatte Häuser in Stücke gerissen, Straßen überschwemmt und eine Reihe tödlicher Tornados ausgelöst. Mindestens acht Menschen kamen ums Leben, doch zeigten sich viele Einwohner erleichtert, dass es nicht noch schlimmer kam. Der Sturm verschonte dicht besiedelte Gebiete wie Tampa weitgehend - und entfachte nie die brachiale Gewalt, die Wissenschaftler befürchtet hatten. 

Eine regelrechte Flut an Rückkehrern und Hilfskräften war am Donnerstagabend (Ortszeit) auf der wichtigsten Autobahn durch das Zentrum des Staates unterwegs in Richtung Süden. Teils wurde auf der Interstate 75 wegen des dichten Verkehrs der linke Seitenstreifen genutzt. Autos, Hubarbeitsbühnen und Tanklastwagen strömten vorbei, zusammen mit Toilettenwagen und einem Konvoi von Einsatzfahrzeugen. Während die Aufräumarbeiten weitergingen, kehrte die Tourismusbranche in Florida bereits wieder zur Normalität zurück. Vergnügungsparks wie Walt Disney World, Universal Orlando und Seaworld wollten am Freitag wieder ihre Pforten für Besucher öffnen - nach einer Bewertung der Sturmschäden. 

Als Hurrikan der Kategorie 3 war der Sturm am späten Mittwochabend beim Ort Siesta Key an der Westküste Floridas auf Land getroffen und hatte eine weit ausgedehnte Schneise der Verwüstung durch die Halbinsel im Golf von Mexiko geschlagen, bevor er abgeschwächt auf den Atlantik hinausgezogen war. Das US-Hurrikanzentrum verwies auf weiter bestehende Gefahren durch herabgestürzte Stromleitungen und überflutete Gebiete vielerorts im Zentrum Floridas. Entsprechend sei Vorsicht beim Einsatz elektrischer Gerätschaften für die Aufräumarbeiten geboten.
dpa
Jessy Siodlaczek

Live im TV! Trümmerteile erwischen Reporter

Anderson Cooper ist live im TV zu sehen, als er über die Auswirkungen von Hurrikan Milton berichtet. Doch plötzlich bekommt er selbst zu spüren, wie heftig der Sturm ist. Ein Schild trifft den Journalisten, zum Teil auch im Gesicht. Wie er reagiert, seht ihr im Video. 
 
Jessy Siodlaczek

Hurrikan vorbei, aber Gefahr bleibt!

Nach Hurrikan Milton sind viele Straßen in den USA überflutet. Ein Beifahrer filmt gerade die Wassermassen, dann taucht plötzlich und völlig unerwartet ein Alligator auf und schnappt zu! Die Attacke und wie der Fahrer reagiert, seht ihr im Video. 
Jessy Siodlaczek

Polizei rettet Teenager (14) aus den Fluten

 Die Polizei berichtet, dass der 14-jährige Teenager am gestrigen Abend bei einem Freund war und nicht ahnte, wie heftig der Sturm tatsächlich werden würde. Als das Unwetter ihn überrascht, klammert er sich verzweifelt an einem Zaun fest, bis die Rettungskräfte eintreffen und ihn in Sicherheit bringen können. 
Der 14-Jährige wird von der Polizei aus dem Wasser gerettet.
Der 14-Jährige wird von der Polizei aus dem Wasser gerettet. CNN