Houston, wir haben ein HaushALLts-Problem!Mann von Astronautin Koch rief sie wegen Haushaltsfrage schon im Weltraum an

Mental Load ist für viele Frauen einfach ALLgegenwärtig!
Selbst im Weltraum kann Astronautin Christina Koch dem Mitdenken für andere nicht entkommen. Eine Aussage der 47-jährigen US-Amerikanerin auf einer Pressekonferenz zur Mond-Mission lässt tief blicken.
Ehefrau schreibt Geschichte, Ehemann sucht Dinge im Haushalt
Christina Koch ist studierte Elektroingenieurin. Sie überwinterte schon auf Forschungsstationen am Südpol und nahm an mehreren Langzeitmissionen zur Internationalen Raumstation ISS teil. Sie wurde ausgewählt, als einzige Frau mit der Artemis 2-Misson zum Mond zu fliegen. Trotzdem muss sie sich offenbar mit den gleichen Problemen herumschlagen, wie viele andere Frauen.

In einer Pressekonferenz vor dem Start der Mondmission wird Koch gefragt, wie sie ihre Familie auf ihren Flug zum Mond vorbereitet. Sie erklärt den anwesenden Journalisten, dass sie ihrem Ehemann Robert viele technische Dinge erkläre, damit er wisse, welche Momente riskant werden und wann er erleichtert aufatmen könne.
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Doch dann sagt sie etwas, was jetzt, nachdem sie und die restliche Besatzung der Artemis 2 wieder gut auf der Erde gelandet sind, in sozialen Medien viral geht. „Ich muss ihm wirklich klar machen, es ist nicht wie auf der Internationalen Raumstation, wo wir einfach telefonieren können. Also kann er mich nicht einfach anrufen und fragen, wo etwas im Haushalt ist. Er muss es dann selber finden. Das war ein großes Thema für uns.“
Schatz, wo ist denn das Druckerpapier?
In einem früheren Interview mit dem Radiosender NPR berichtete die Astronautin von einem Aufenthalt auf der ISS. Auch dort sprach Koch darüber, dass ihr Ehemann ohne sie scheinbar nicht allein im Haushalt zurecht kam und mehrfach anrief, um zu fragen, wo bestimmte Dinge seien. Unter anderem soll er seine Frau, die fast ein ganzes Jahr im Weltall verbrachte, gefragt haben, wo sie das Druckerpapier hingeräumt habe. Auch ihre männlichen Kollegen auf der ISS scheinen Koch als mentale Stütze genutzt zu haben. Sie als Frau werde selbst im All „oft gefragt, wo bestimmte Dinge liegen.“
Christina Koch repariert Toilette auf der Artemis 2-Mission
Ob Christina Koch auch beim Flug rund um den Mond den Mental Load der ganzen Crew managen musste, ist unklar. Fest steht nur: Ein Teil der Sch**ßarbeit blieb auch dort an ihr hängen. Kurz nach dem Abflug gab es ein Problem mit der Bordtoilette. Es war dann die Frau an Bord, die die Anlage auseinanderbauen, die Blockade lösen und wieder in Gang bringen musste. Ob ihr Ingenieurabschluss in Elektrotechnik dafür nötig war?

Ihr Ehemann hat die Zeit, die sie im All verbracht hat, offenbar unbeschadet überstanden. Und auch das Haus des Paares scheint noch zu stehen. Die Astronautin veröffentlichte ein Video, das zeigt, wie sie zum ersten Mal nach ihrer Rückkehr auf die Erde die Haustür öffnet und von ihrem Hund begrüßt wird. Zumindest der wird sie nicht nach dem Druckerpapier fragen…


