„Das Risiko sollte niemand eingehen“RTL-Hitze-Ticker: 20-Jähriger stirbt bei nächtlichem Freibadausflug

Schrecklicher Badeunfall in Michigan: Ein vierjähriges Mädchen ertrinkt in einem Pool ohne Aufsicht. (Symbolbild)
In einem Freibad in Bayern kam es zu einem tragischen Zwischenfall. (Symbolbild)
picture alliance / SZ Photo | Catherina Hess

Die Hitze hat Deutschland fest im Griff!
Seit Tagen halten sich die Temperaturen schon im mittleren bis oberen 30er-Bereich, täglich erreichen uns Wetterwarnungen. Und es soll auch weiter heiß bleiben. Alles was ihr rund um die aktuelle Hitzewelle wissen müsst, lest ihr im Hitze-Ticker auf RTL.de.

Alles zur aktuelle Hitzewelle im Hitze-Ticker auf RTL.de

Svenja Hoffmann

Nächtlicher Freibadausflug endet tödlich

Eine Gruppe junger Männer ist nachts in ein Freibad in Niederbayern eingestiegen – ein 20-Jähriger erlitt dort einen schweren Unfall und starb im Krankenhaus an den Folgen. Die fünf Männer im Alter von 19 bis 24 Jahren kletterten laut einem Polizeisprecher am Sonntag (21. Juni) gegen 4.00 Uhr morgens über den Zaun des Freibads in Hohenthann nahe Landshut.

Ermittlungen zur Todesursache stehen im Vordergrund
Den Beamten sei mitgeteilt worden, dass sich eine Gruppe junger Menschen im Bad aufhalte. Vermutlich beim Sprung in das Becken habe sich der 20-Jährige schwer verletzt, hieß es von der Polizei. Er sei nach notärztlicher Versorgung in eine Klinik gebracht worden, wo er einige Stunden später starb. Es sei von einem tragischen Unglücksfall auszugehen, teilte die Polizei mit. Alkoholeinfluss könnte bei der Aktion „möglicherweise auch eine Rolle spielen“, sagte der Sprecher. Nähere Angaben dazu machte er nicht. 
Es werde wegen eines möglichen Hausfriedensbruchs ermittelt. Im Vordergrund stünden aber die Ermittlungen zur Todesursache. Das Freibad blieb laut Gemeinde nach dem Unfall am Sonntag geschlossen und wurde erst am Montag wieder geöffnet. „Alle, die den Verstorbenen gekannt haben, sind tief betroffen“, sagte die Bürgermeisterin von Hohenthann, Andrea Weiß. Es komme ab und an vor, dass nächtliche Besucher das Freibad aufsuchten. „Aber es gab noch keine Vorfälle.“

Schwimmmeisterverband: „Das Risiko sollte niemand eingehen“
Der Chef des bayerischen Landesverbands der Schwimmmeister, Ralf Großmann, sagte der Deutschen Presse-Agentur, der Fall zeige, „welche erheblichen Gefahren nächtliche Aufenthalte in geschlossenen Freibädern mit sich bringen“. Es gebe keine Badeaufsicht und damit im Ernstfall niemanden, der sofort eingreifen könne. „Kommt es zu einem Sprungunfall, einer Bewusstlosigkeit oder einem anderen medizinischen Notfall, entscheiden oft wenige Minuten darüber, ob ein Mensch gerettet werden kann“, sagte Großmann.
Gerade in Tropennächten würden diese Gefahren häufig unterschätzt, sagte Großmann. „Müdigkeit, Alkohol, Gruppendynamik oder Selbstüberschätzung können dazu führen, dass gefährliche Entscheidungen getroffen werden.“ Dass Freibäder auch bei hohen Temperaturen nachts geschlossen bleiben, diene „in erster Linie dem Schutz von Menschenleben“, betonte Großmann. „Mein Appell lautet deshalb: Ein nächtlicher Ausflug ins Freibad mag harmlos oder aufregend erscheinen. Im Ernstfall ist jedoch niemand vor Ort, der sofort helfen kann. Dieses Risiko sollte niemand eingehen.“ (dpa)
 
Svenja Hoffmann

Starkregen, Hagel und bis zu 40 Grad zum dritten Deutschland-Spiel?

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag (22. Juni) in Offenbach mitteilte, werden im Wochenverlauf verbreitet Werte weit jenseits der 30-Grad-Marke erreicht  –  in den westlichen und südlichen Landesteilen steigen diese demnach bis auf 39 Grad Celsius, am Donnerstag (25. Juni) lokal sogar bis auf 40 Grad. Damit herrschen hierzulande am Tag des dritten Deutschland-Spiels bei der WM ähnliche Temperaturen wie am Austragungsort Dallas.

Bereits ab Montag herrsche im Südwesten „starke, gebietsweise extreme Wärmebelastung“, hieß es. Den Meteorologen zufolge sind bereits zum Wochenauftakt 30 bis 37 Grad zu erwarten, im Norden und Osten ist es mit 23 bis 30 Grad kühler. Am Dienstag (23. Juni) werden bei meist weiterhin sonnigem Wetter im Norden 24 bis 30 Grad erwartet, in Richtung Südwesten Temperaturen von bis zu 37 Grad.

Am Mittwoch (24. Juni) steigen die Temperaturen laut DWD im Norden auf 27 bis 34 Grad, sonst auf 32 bis 39 Grad. Am Donnerstag werden demnach im Westen und Südwesten dann 35 bis örtlich 40 Grad erreicht. Begleitet wird die Hitze im Süden und Südosten demnach auch von kräftigen örtlichen Schauern und Gewittern. Am Montag und Donnerstag sollten diese teils mit lokaler Unwettergefahr einhergehen, etwa durch Starkregen und Hagel. (mit afp)
Svenja Hoffmann

Familienausflug nimmt tragisches Ende!

Ein junger Vater kommt am Sonntagabend (21. Juni) beim Stand-up-Paddeln ums Leben. Der Mann ist mit seiner Tochter auf einem Badesee in Barnim (Brandenburg) unterwegs, als er das Gleichgewicht verliert und in den See stürzt. Mehr dazu im Artikel ⬇️
Svenja Hoffmann

SO haltet ihr eure Wohnung bei Hitze kühl!

Diesen Trick setzt ihr am besten direkt um. ⬇️
Svenja Hoffmann

26 Grad um 8 Uhr morgens!

Schon am frühen Montagmorgen herrschten laut der RTL-Wetterredaktion in Frankfurt/Main heiße 26 Grad. Damit ist diese Region der morgendliche Spitzenreiter. Eine kühlere Nacht hatte hingegen, wer im Norden wohnt: 19 Grad in Hamburg und 14 noch weiter nördlich. Der Grund: Eine Luftmassengrenze trennt derzeit kühle Luftmassen im Norden von der heißen Luft im Südwesten, daher sind heute Temperaturunterschiede von rund 18 Grad zu verzeichnen.

Und welche Temperaturen erwarten uns über den Tag? Die Temperaturen liegen zwischen kühlen 20 Grad an der Nordsee und heißen 38 Grad im Südwesten. Vor allem in der Mitte und im Osten halten sich viele Wolken und es gehen örtlich Schauer, später auch Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen nieder. Im Süden herrscht derzeit zudem eine hohe Waldbrandgefahr, die weiter zunimmt.
Schon am frühen Montagmorgen herrschten in Frankfurt heiße 26 Grad!
Schon am frühen Montagmorgen herrschten in Frankfurt heiße 26 Grad! RTL Wetter
Svenja Hoffmann

Drama in Saarlouis! Mann (69) stirbt in Auto bei extremer Hitze

Svenja Hoffmann

Todesursache steht fest: Kleinkind im Auto starb an Hitzschlag

 
Sebastian

Kirchturm nach Blitzeinschlag in Flammen

Während eines Gewitters ist am Montagabend ein Blitz in eine Kirche in Bayern eingeschlagen. Der Turm der Nikolauskapelle im unterfränkischen Giebelstadt geriet in Brand und wurde schwer beschädigt, berichtet der Bayerische Rundfunk (BR). Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen., es wurde niemand verletzt. Da der Turm durch das Feuer als einsturzgefährdet gilt, wurde der Bereich abgesperrt. 
Sebastian

Zunächst keine größeren Vorkommnisse gemeldet

Trotz teils schwerer Unwetterwarnungen für den Osten und Nordosten Deutschlands ist es nachts laut Behördenangaben zunächst weitgehend ruhig geblieben. In Mecklenburg-Vorpommern hätte es zwar stark geregnet, zu einem besonderen Einsatzaufkommen oder größeren Schäden sei es jedoch nicht gekommen, teilte die Polizei mit. Ähnlich war es demnach in Berlin, Brandenburg und Sachsen. Hier meldeten die Behörden ebenfalls keine größeren Zwischenfälle. Auch die Feuerwehr in Rostock meldete zunächst keine besonderen Vorkommnisse. Es habe Stand 4 Uhr keinen einzigen Einsatz gegeben, so ein Sprecher. 
Svenja Hoffmann

Regen flutet die Regie –  TV-Sendung muss umziehen!

Der Starkregen hatte es mancherorts in Deutschland so sehr in sich, dass man nicht mal in Innenräumen sicher vor ihm war. Beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) tropfte es plötzlich aufs Tonmischpult in der Regie, wie unter anderem die Berliner Zeitung schreibt. „Heute, da tropft es nicht nur draußen, sondern leider auch bei uns, hier im RBB, in der Regie", zitiert die Zeitung „rbb Abendschau“-Moderatorin Leonie Schwarzer. „Deswegen mussten wir umziehen. Wir senden heute deshalb ausnahmsweise aus einem kleineren Studio."
Svenja Hoffmann

Starkregen, Aquaplaning, Kollision!

Das Unwetter, vor dem der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Montag gewarnt hatte, hat am Abend zu einem Verkehrsunfall geführt. Wie die Polizei Neubrandenburg in einer Pressemitteilung schreibt, ereignete sich gegen 19.25 Uhr ein Verkehrsunfall auf der BAB 20 zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg Ost und Friedland.
Nach ersten Erkenntnissen befuhr der 36-Jährige deutsche Fahrer eines BMW SUV die Autobahn in Fahrtrichtung Stettin. Aufgrund des einsetzenden Starkregens verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach links von der Fahrbahn ab. Hier kollidierte er mit der Leitplanke. Dem Fahrzeugführer gelang es, seinen PKW auf dem Standstreifen zum Stehen zu bekommen, ohne weitere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. 
Svenja Hoffmann

Kurzes, aber schweres Unwetter über Mainz

Am heutigen Montagnachmittag ging um kurz nach 17:00 Uhr ein kurzes aber heftiges Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen über dem Stadtgebiet von Mainz und den umliegenden Landkreisen Alzey-Worms und Mainz-Bingen nieder. In Folge des Unwetters kam es zu überfluteten Straßen, ausgehobenen Gullydeckeln, abgebrochenen Ästen und umgestürzten Bäumen. Im Stadtgebiet wurden durch die Feuerwehr ca. 20 und in den Landkreisen ca. 30 Einsatzstellen abgearbeitet. (dpa)
Svenja Hoffmann

Hier gilt die höchste Warnstufe!

Noch bis zum Dienstagmittag (22. Juli, 12.00 Uhr) warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Unwettern mit Starkregen. In einigen Bereichen im Nordosten gilt sogar die höchste Warnstufe vor „extremem Unwetter“ mit „extrem ergiebigem Dauerregen“. Dazu gehören:
  •  Kreis Vorpommern-Rügen - Insel Rügen
  •  Kreis Vorpommern-Rügen - Küste
  •  Kreis Vorpommern-Rügen - Binnenland 
  •  Kreis Rostock - Küste
  •  Hansestadt Rostock
  •  Kreis Rostock - Binnenland Süd
  •  Kreis Rostock - Binnenland Nord
  •  Kreis Vorpommern-Greifswald - Binnenland Nord 
  •  Kreis Mecklenburgische Seenplatte - Nord
In den betroffenen Bereichen rät der DWD, Aufenthalte im Freien und Fahrten unbedingt zu vermeiden.

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