„Habe nur meine Pflicht getan“Helden-Bademeister (17) rettet acht Menschen an einem Tag

Kaum hat er eine Person sicher an Land gebracht, wartete schon der nächste Notfall.
Während viele Urlauber die Sommerferien am Strand genießen, kämpft ein Teenager gleich mehrfach gegen die Zeit. Innerhalb weniger Stunden rettet Denis (17) acht Menschen aus dem Meer – und bleibt dabei erstaunlich bescheiden.
Immer wieder Alarm am Strand
Es sind Szenen, die wohl niemand am Strand von Torvaianica in der italienischen Region Latium so schnell vergessen wird. Laut Medien am 21. Juli springt der erst 17-jährige Rettungsschwimmer Denis Sguera immer wieder ins Wasser, um Badegäste aus lebensgefährlichen Situationen zu retten. Am Ende seines Arbeitstags hat er insgesamt acht Menschen das Leben gerettet. Darüber berichten unter anderem die italienische Zeitung Corriere della Sera.
Der Teenie-Held war an dem Tag im Dauereinsatz
Denis ist Gymnasiast aus dem nahe gelegenen Pomezia und arbeitet in den Sommerferien als Bademeister. Ausgerechnet an diesem Tag herrschen wegen starken Wellengangs gefährliche Bedingungen. An mehreren Strandabschnitten weht die rote Flagge, die vor dem Baden warnt. Trotzdem wagen sich immer wieder Menschen ins Meer und geraten in Not.
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Für Denis bedeutet das: Dauereinsatz. Kaum hat er einen Badegast sicher an Land gebracht, folgt schon der nächste Notruf. Insgesamt muss der Jugendliche innerhalb weniger Stunden achtmal eingreifen. Dank seines schnellen Handelns können alle Geretteten in Sicherheit gebracht werden.
„Ich habe nur meine Pflicht getan“
Während viele Menschen den 17-Jährigen inzwischen als Helden feiern, bleibt Denis selbst bescheiden. Gegenüber italienischen Medien sagt er schlicht: „Ich habe nur meine Pflicht getan.“
Gerade diese Reaktion beeindruckt viele. In den sozialen Netzwerken wird der junge Rettungsschwimmer für seinen Mut und seine Ruhe gelobt. Sein außergewöhnlicher Einsatz zeigt zugleich, wie wichtig Warnhinweise an Stränden sind. Wer trotz roter Flagge ins Wasser geht, bringt nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern oft auch die Rettungskräfte, die im Ernstfall ihr eigenes Leben riskieren müssen.
Verwendete Quellen: fakt.pl, roma.corriere.it, focus.de


