Er verletzte eine Frau im Rollstuhl mit einem MesserNach zwölf Tagen gefasst! Polizei schnappt Messer-Angreifer von Bushaltestelle

Der Messer-Angreifer von Hamburg-Billstedt ist gefasst!
Zwölf Tage war er auf der Flucht, jetzt sitzt er hinter Gittern. Am Donnerstag (24. April) stürmen Polizisten die Wohnung des Syrers – nur wenige Straßen vom Tatort entfernt. Der 33-Jährige konnte nur dank Hinweisen aus der Bevölkerung ausfindig gemacht werden.
Er stach eine Frau im Rollstuhl nieder
Es ist der Abend des 12. April, als der Mann in einem Hamburger Linienbus andere Fahrgäste anhustet. Die Busfahrerin reagiert sofort, fordert ihn auf, den Bus an der Haltestelle Schiffbeker Höhe zu verlassen. Doch der Mann weigert sich – zwei andere Fahrgäste greifen ein, drängen ihn aus dem Bus. Dann eskaliert die Situation völlig.
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Plötzlich zieht er ein Messer und sticht auf zwei Menschen ein, die vor ihm ausgestiegen sind – eine 30-jährige Rollstuhlfahrerin und einen 60-jährigen Mann. Beide Opfer überleben schwer verletzt.
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Überwachungskamera bringt Durchbruch
Nach der Tat flieht der 33-Jährige. Die Polizei startet eine Öffentlichkeitsfahndung, veröffentlicht ein Überwachungsbild des Täters. Zahlreiche Hinweise gehen ein. Nur einen Tag später der Erfolg: Zugriff in seiner Wohnung! Dort wird er schließlich festgenommen.

Täter ist polizeibekannt – Abschiebung unmöglich
Der Syrer ist kein Unbekannter. Schon 2023 soll er 245 Autoscheiben zertrümmert, eine Rentnerin ausgeraubt und seinen Ex-Chef bedroht haben – immer wieder sei er mit milden Konsequenzen davongekommen. Abschiebung? Nicht möglich. Wie die rot-grüne Hamburger Landesregierung laut Bild erklärte, hat Firas A. einen unbefristeten Aufenthaltstitel, da sein Leben in seinem Heimatland als bedroht gilt. Er dürfe deshalb „nur bei Vorliegen zwingender Gründe der nationalen Sicherheit oder öffentlichen Ordnung ausgewiesen werden.“ Jetzt wird gegen ihn wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. (nha)


