Mama schlägt Alarm Mädchen (1) vor Einkaufszentrum vergiftet

Monheim am Rhein
Ein kleines Mädchen soll vor einem Einkaufszentrum rosafarbene Pellets gefunden und sich in den Mund gesteckt haben. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um Rattengift handelt.
obe fdt olg ve fdt, Oliver Berg/dpa, Oliver Berg

Hat jemand absichtlich Rattengift ausgelegt?
Am Dienstag (21. April) ist eine 32 Jahre alte Frau mit ihrer kleinen Tochter im Zentrum von Monheim am Rhein unterwegs. Vor einem Einkaufszentrum entdeckt das ein Jahre alte Mädchen plötzlich rosafarbene Pellets und steckt sie sich in den Mund. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um Giftköder handelt.

Kleinkind steckt sich rosafarbene Pellets in den Mund

Zum Glück handelt die Mutter sofort! Da die Mutter sofort den Verdacht hegte, es könne sich um Gift handeln, hatte sie den Rettungsdienst alarmiert. Das Kind sei vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen worden, Lebensgefahr habe nicht bestanden, teilt die Polizei mit.

Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, schlug die besorgte Mama dann in sozialen Medien Alarm: „Überall an den Sitzbänken und an dem Wasserspender waren diese Giftköder verteilt!“ In einer Facebookgruppe soll die Frau auch Fotos von den kleinen rosa Giftpellets geteilt haben. „Ich bin schockiert und enttäuscht, dass in unserer Stadt, wo täglich viele Kinder spielen und mit ihren Familien unterwegs sind, Giftköder offen herumliegen.“

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Polizei ermittelt jetzt wegen Körperverletzung in Monheim

Die Polizei, die erst zwei Tage später von dem Vorfall erfuhr, ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt. Sie bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich der Sitzbänke vor dem Einkaufszentrum „Monheimer Tor” gemacht haben, sich zu melden. Wer das Gift dort ausgelegt haben könnte, ist völlig unklar. (jgr, mit dpa)

Verwendete Quellen: dpa, Kölner Stadt-Anzeiger