Freudige ÜberraschungRetter suchen Baby im Wasser – doch dann kommt alles anders

Aus großer Sorge wird plötzlich große Freude.
Dieser Notruf in Ehingen (Baden-Württemberg) lässt bei den Rettungskräften alle Alarmglocken schrillen. Ein Baby soll nahe eines Flüsschens in Gefahr sein – Feuerwehr, DLRG und Drohnenstaffel rücken aus. Doch vor Ort wartet eine völlig andere Überraschung.
Geburt in Ehingen löst ungewöhnlichen Großeinsatz aus
Am Montagabend (28. September) geht bei der Leitstelle ein Notruf ein. Wie SWR Aktuell berichtet, kann der aufgeregte Anrufer kaum Deutsch. Zu verstehen sind vor allem zwei Wörter: „Wasser“ und „Baby“.
Die automatische Ortung führt die Einsatzkräfte zudem in die Nähe des Flüsschens Schmiech. Für die Leitstelle liegt deshalb zunächst ein schlimmer Verdacht nahe: Ein Baby könnte ins Wasser gefallen sein. Feuerwehr, DLRG, Boote und sogar die Drohnenstaffel des Alb-Donau-Kreises werden alarmiert.
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„Wasser“ meint plötzlich etwas ganz anderes
Doch schon der erste Rettungswagen kann Entwarnung geben. Kein Kind ist in den Fluss gestürzt. Stattdessen hat bei einer schwangeren Frau die Geburt eingesetzt – ihre Fruchtblase ist geplatzt. Genau dieses Fruchtwasser hatte der Anrufer mit „Wasser“ gemeint.
Der vermeintliche Großeinsatz am Fluss bekommt damit innerhalb weniger Minuten eine völlig neue Richtung. Die zusätzlich alarmierten Retter werden nicht mehr gebraucht und können ihren Einsatz abbrechen.
Mutter schafft es noch rechtzeitig in den Kreißsaal
Für die werdende Mutter geht die Geschichte schließlich gut aus. Sie wird rechtzeitig ins Krankenhaus gebracht und bringt ihr Kind dort im Kreißsaal zur Welt. Mutter und Baby sind laut SWR Aktuell wohlauf.
So wird aus einem vermeintlichen Unglück an der Schmiech am Ende eine Geburt, die wohl nicht nur die Familie so schnell vergessen dürfte.
Verwendete Quellen: SWR


