Für die Einjährige kommt jede Hilfe zu spätVater aus Stuttgart fährt kleine Tochter auf Campingplatz in Frankreich tot

Tragischer Unfall im Familienurlaub.
Ein 45-jähriger Mann aus Stuttgart hat auf einem Campingplatz in Frankreich versehentlich seine erst anderthalb Jahre alte Tochter mit dem Auto überfahren. Das Mädchen starb noch am Unfallort.
Frankreich: Rettungskräfte können Kind nicht mehr retten
Der Unfall ereignete sich am Mittwochnachmittag (2. September) in Grostenquin im französischen Département Moselle, rund 40 Kilometer südwestlich von Saarbrücken. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Sarreguemines wollte der 45-Jährige den Familien-SUV auf dem Campingplatz umparken. Seine vier Kinder waren zunächst vom Wagen ferngehalten worden.
Neben dem anderthalbjährigen Mädchen gehören ein siebenjähriger Junge sowie vierjährige Zwillinge zur Familie. Dann näherten sich die Kinder nach Angaben der Staatsanwaltschaft unerwartet wieder dem Fahrzeug. Dabei kam es zu dem folgenschweren Unfall. Einsatzkräfte versuchten noch, das schwer verletzte Mädchen wiederzubeleben. Sie konnten das Kind jedoch nicht mehr retten. Die aus Stuttgart stammende Familie war Berichten zufolge erst kurz zuvor mit den vier Kindern auf dem Campingplatz angekommen.
Ermittlungen nach Unfall auf Campingplatz laufen
Der Vater wurde nach dem Unfall auf Alkohol und Drogen getestet. Beide Tests fielen nach Angaben der Staatsanwaltschaft negativ aus. Die französischen Behörden untersuchen nun die genauen Umstände des Geschehens. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um einen tragischen Unfall. Für die Familie wurde psychologische Betreuung organisiert.
Verwendete Quellen: AFP, bfmtv.com


