Schüsse an Schule in Frankreich Schüler (14) schießt auf Schulleiter und Lehrerin! 

NEWS : Le principal d'un collège et une professeure blessés par balle par un tir de fusil de chasse à Aubagne
Der mutmaßliche Schütze besuchte selbst die betroffene weiterführende Schule. 
www.imago-images.de, IMAGO/PsnewZ, IMAGO/William Cannarella

Ein ganz normaler Schultag endet in einem Großeinsatz!
An einer Schule in Südfrankreich soll ein 14-Jähriger plötzlich mit einem Gewehr das Feuer eröffnet haben. Der Schulleiter und eine Lehrerin werden verletzt, eine weitere Person wird von einem Schuss gestreift. Erst Mitarbeiter der Schule können den Jugendlichen offenbar stoppen.

Schüsse an Schule in Frankreich: 14-Jähriger eröffnet offenbar Feuer

Schock am Montagmorgen (12. Oktober) in Aubagne nahe Marseille! Ein erst 14 Jahre alter Schüler soll mit einem Gewehr auf den Schulleiter und eine Lehrerin geschossen haben. Beide werden verletzt, schweben nach bisherigen Erkenntnissen aber nicht in Lebensgefahr. Eine dritte Person wird von einem Schuss gestreift.

Der Jugendliche vier bis fünf Schüsse abgegeben haben. Bei der Tatwaffe handelt es sich demnach um ein Jagdgewehr, mutmaßlich um eine Schrotflinte.

Mitarbeiter überwältigen mutmaßlichen Schützen (14)

Nach Informationen von AFP soll der Jugendliche im Inneren des Schulgebäudes um sich geschossen haben. Mitarbeiter der Schule konnten den 14-Jährigen demnach überwältigen. Anschließend wurde er von der Polizei festgenommen. Der mutmaßliche Schütze besuchte selbst die betroffene weiterführende Schule. Warum er zur Waffe griff und auf den Schulleiter und die Lehrerin geschossen haben soll, ist bislang völlig unklar.

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Bildungsminister reagiert entsetzt auf Schüsse bei Marseille

Die Gewalttat sorgt auch in der französischen Regierung für Entsetzen. Bildungsminister Édouard Geffray verurteilt den Angriff scharf. „Dieser inakzeptable Akt zeigt einmal mehr, wie sehr sich eine entfesselte Gewalt in unserer Gesellschaft ausbreitet, gegen die wir alle mobil machen müssen“, erklärt er.

Nach dem Angriff wurde eine psychologische Betreuung eingerichtet. Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez und Bildungsminister Geffray wollen noch am Montagnachmittag an der betroffenen Schule eintreffen.

Polizei schließt Zusammenhang mit Schülerprotesten aus

Seit Wochen kommt es in Frankreich zu Schülerprotesten. Doch mit diesen hat der Angriff nach Angaben der Behörden nichts zu tun. Die Präfektur betont, dass die betroffene Schule nicht an den Protesten beteiligt gewesen sei. Auch Blockadeaktionen habe es dort nicht gegeben.

Was den 14-Jährigen zu der Gewalttat getrieben haben könnte, müssen nun die Ermittlungen zeigen. (anr)

Verwendete Quellen: AFP, dpa