Drohne setzt Treibstofflager in BrandFlugbetrieb am Flughafen von Dubai vorerst eingestellt – Reisende dürfen ab dem Vormittag wieder hoffen

Riesige Rauchwolke über Luxusmetropole.
Der Iran greift weiter Ziele in den Staaten rund um den Persischen Golf an. Erneut scheint es eine Attacke auf Dubais wichtigen Flughafen gegeben zu haben. Der Flugbetrieb wird vorerst ausgesetzt.
Drohneneinschlag am Flughafen Dubai
Bei einem Drohneneinschlag in Dubai ist ein Treibstofflager des Flughafens in Flammen aufgegangen. Einsatzkräfte brachten das Feuer am Morgen unter Kontrolle, es gab keine Verletzten, wie die Behörden des Emirats auf der Plattform X erklärten. Der Flughafen stellte den Betrieb auf Anweisung der Luftfahrtbehörde vorübergehend ein. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme, Reisende sollte ihre Fluggesellschaften kontaktieren, erklärten die Behörden weiter. Am Vormittag (10 Uhr Ortszeit / 7 Uhr MEZ) sollten wieder erste Flieger starten und landen, wie die Fluglinie Emirates mitteilte.
Der Flugbetrieb in Dubai – normalerweise eines der wichtigsten internationalen Drehkreuze – ist wegen des Iran-Kriegs und der Gegenangriffe Teherans auf Staaten in der Golfregion immer noch massiv eingeschränkt. Schon vor der jüngsten Attacke galt kein regulärer Flugplan.
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Emirate seit Beginn des Iran-Kriegs unter Beschuss
Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg begonnen. Bereits am ersten Kriegstag töteten sie den obersten Anführer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung. Teheran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion.
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Auch die Emirate werden regelmäßig zum Ziel von Angriffen, die sich unter anderem gegen den internationalen Flughafen in Dubai richteten. Die Luftabwehr des Golfstaats fing nach eigenen Angaben seit Kriegsbeginn mehr als 1.500 iranische Drohnen und fast 300 Raketen ab. Dem emiratischen Verteidigungsministerium zufolge wurden seit Beginn des Krieges bislang sechs Menschen getötet, darunter vier Zivilisten. (lha)
Verwendete Quellen: dpa, afp


