Brutale Attacke auf Dorffest in NiedersachsenFamilienvater (41) nach Prügel-Angriff im Koma – jetzt kämpft die Familie für Matthias

Plötzlich ist nichts mehr wie vorher.
Matthias besucht das Pfingstbier im niedersächsischen Auhagen. Kurz darauf wird der 41-Jährige Opfer einer brutalen Gewalttat. Seitdem liegt er im Koma. Während die Ermittler nach Antworten suchen, erlebt seine Familie jetzt etwas, das mitten in der Tragödie Hoffnung schenkt: Tausende Menschen stehen an ihrer Seite.
Dorffest endet in einer Katastrophe
Es ist die Nacht zum Pfingstsonntag, als sich vor dem Festzelt des Auhäger Pfingsbiers dramatische Szenen abspielen. Nach Angaben der Polizei Stadthagen greifen mehrere junge Männer gegen 01.43 Uhr Besucher des Festes körperlich an. Mehrere Menschen werden verletzt.
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Besonders schlimm trifft es Matthias. Der 41-Jährige erleidet schwerste Verletzungen und liegt seitdem im Koma. Laut Zeugenaussagen soll der Angriff „ohne jeden Streit zuvor” erfolgt sein. Die mutmaßlichen Angreifer flüchten zunächst vom Tatort. Inzwischen wird laut Staatsanwaltschaft gegen drei 18-Jährige wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Für einen Haftbefehl reiche der bisherige Tatverdacht jedoch noch nicht aus. Die Ermittler werten weiter Spuren und Zeugenaussagen aus und hoffen auf weitere Hinweise sowie mögliche Videoaufnahmen der Tat.
„Eben war doch noch alles gut“
Für die Familie des Opfers beginnt ein Albtraum. In einer Spendenkampagne auf GoFundMe beschreibt Matthias’ Schwägerin Laura Spiecker die Situation mit bewegenden Worten: „Eben war doch noch alles gut, aber jetzt ist alles anders. Ein Moment, der das ganze Leben auf tragische Weise verändert.“ Sie schildert auch, wer der 41-Jährige für seine Angehörigen und Freunde ist: „Wir alle wissen, Matthias ist ein liebevoller Familienvater, liebender Ehemann, begeisterter Fußballfan, ein hilfsbereiter Mensch und jemand, der immer für andere da ist.“

Tausende Menschen stehen hinter Matthias
Die Anteilnahme reicht inzwischen weit über Auhagen hinaus. Weil Mattias leidenschaftlicher Fan von Hannover 96 ist, teilt sogar der Zweitligist den Spendenaufruf in seiner Instagram-Story. Innerhalb von nur drei Tagen kommen über 65.000 Euro (Stand 3. Juni) an Spenden für Matthias und seine Familie zusammen. Das Geld soll helfen, laufende Kosten, mögliche Therapien, Fahrtkosten und weitere Ausgaben rund um Matthias’ Behandlung und Versorgung aufzufangen.

„Wir hatten gehofft, dass wir einige Spenden erhalten, haben aber niemals mit dieser Resonanz gerechnet“, sagt Laura Spiecker den Schaumburger Nachrichten. „Matthias und wir, seine Familie, werden weiter kämpfen.” Wie lange dieser Kampf dauern wird, weiß niemand. Doch schon jetzt zeigt die Welle der Solidarität: Matthias kämpft nicht allein.
Verwendete Quellen: GoFundMe, Polizei, Schaumburger Nachrichten


