Jonathan Ruben wird das Gefängnis wohl nicht mehr lebend verlassenEr bezeichnet sich selbst als „Monster”: Ex-Tierarzt (76) betäubt Kinder mit Süßigkeiten und missbraucht sie

Erst betäubt er die Kinder, dann missbraucht er sie!
Jonathan Ruben leitet seit Jahren christliche Sommercamps in Leicestershire (Großbritannien). Im Juli 2025 werden acht Kinder nach einem Camp-Aufenthalt plötzlich ins Krankenhaus eingeliefert. Bei einigen werden Beruhigungsmittel mit Blut festgestellt. Schnell gibt es einen grauenvollen Verdacht.
Unter dem Mantel des Christentums
Ruben organisiert seit Jahren christlich geprägte Freizeitlager, Eltern vertrauen ihm ihre Kinder in der Hoffnung auf ein unbeschwertes Ferienerlebnis an. Im Sommer 2025 melden sich mehrere Familien, weil ihre Kinder nach dem Camp plötzlich schwer krank werden. Die Kinder klagen über Übelkeit, Benommenheit.
Ärzte stellen schließlich fest, dass einige von ihnen Beruhigungsmittel im Blut haben. Die Polizei beginnt mit ihren Ermittlungen. Im Laufe der Zeit ergibt sich ein immer schlimmeres Bild: Der 76-jährige ehemalige Tierarzt und Camp-Betreuer Jonathan Ruben hat zunächst seine Frau betäubt, die mit im Camp war. Dann spielte er mit den Kindern ein „süßes Spiel.” Dabei forderte er sie auf, Süßigkeiten so schnell wie möglich zu essen. Sie sind gespickt mit Beruhigungsmitteln..
Die Polizei nimmt Jonathan Ruben schließlich fest. Nun wurde ihm der Prozess gemacht.

Urteil: Tränen im Gerichtssaal
Vor dem Leicester Crown Court räumt Jonathan Ruben 17 Anklagepunkte ein – darunter zwei sexuelle Übergriffe auf Jungen unter 13 Jahren, acht Fälle von Kindesmisshandlungen, mehrere Drogendelikte sowie die Herstellung von kinderpornografischen Videos. Zusätzlich bekennt er sich schuldig, seine Ehefrau mit dem Medikament Temazepam betäubt zu haben, damit sie im Camp nicht aufwacht. Während er die Kinder missbraucht.
Während der Urteilsverkündung am Freitag (6. Februar) weint der 76‑Jährige. Er bezeichnet sich selbst über seinen Verteidiger als „Monster“ und akzeptiert, dass er voraussichtlich im Gefängnis sterben wird. Am Ende verhängt das Gericht 23 Jahre und zehn Monate Haft plus acht Jahre „extended licence“, also eine verlängerte Überwachungszeit nach der Entlassung. Doch die wird Jonathan Ruben vermutlich nicht mehr erleben.
Verwendete Quellen: bbc, vettimes.com


