Eskalation im Nahen Osten30.000 Reisende deutscher Veranstalter betroffen

Stranded passengers wait near Emirates Airways customer service office at I Gusti Ngurah Rai International Airport after flights to Doha, Dubai, and Abu Dhabi were cancelled following strikes on Iran launched by the United States and Israel, in Kuta, Bali
Gestrandete Passagiere: Diese Bilder gibt es gerade vielerorts im Nahen Osten. (Symbolfoto)
AJG/, REUTERS, Johannes P. Christo

Nichts geht mehr!
Wegen der Eskalation im Nahen Osten ist der Luftraum mehrerer Länder gesperrt. Zehntausende Reisende deutscher Reiseunternehmen sitzen in der Golfregion fest oder kommen weltweit nicht an ihr Ziel.

Deutscher Reiseverband: Sicherheitslage „äußerst volatil”

Rund 30.000 Reisende deutscher Veranstalter sind nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) aktuell von den Luftraumsperrungen im Nahen Osten betroffen. Sie halten sich demnach entweder in der Region auf oder haben Flüge über dortige Drehkreuze gebucht.

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Die Sicherheitslage sei „äußerst volatil”, erläuterte der Reiseverband. Wie lange die Einschränkungen andauern, sei unklar. Gäste, die nicht wie geplant abreisen können oder auf Weiterflüge warten, würden von ihren Veranstaltern betreut und bei Bedarf „sicher untergebracht”.

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Das Auswärtige Amt hatte am 28. Februar eine Reisewarnung unter anderem für Israel und die Palästinensischen Gebiete, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Iran sowie mehrere Golfstaaten ausgesprochen.

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Sicherheit der Gäste „oberste Priorität”

„Durch die Lage vor Ort und die Flugraum-/Flughafen-Sperrungen sagen Reiseveranstalter die Reisen in die Region/Länder, für die eine Reisewarnung besteht, für die nächsten Tage ab”, erklärte der DRV. Die Sicherheit der Gäste habe „oberste Priorität”. Kundinnen und Kunden, die ihre Reise noch nicht angetreten haben, können kostenfrei umbuchen oder stornieren.

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Reisende vor Ort werden dringend gebeten, den Anweisungen der örtlichen Behörden zu folgen, in ihren gebuchten Hotels zu bleiben und nicht eigenständig zu Flughäfen oder in Nachbarländer zu reisen. Sobald die Lufträume wieder geöffnet sind, wollen die Veranstalter über Rückreisemöglichkeiten informieren. (sfu)

Verwendete Quelle: dpa