Erfolgreich abgefangen, kein SchadenRakete aus Jemen auf Israel! Huthis schalten sich in den Krieg ein

Der Iran-Krieg weitet sich aus. Die pro-iranischen Huthis schaltet sich in den Konflikt ein. Die Miliz im Jemen kündigt volle Solidarität mit Teheran an.
Zum ersten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs vor einem Monat ist aus dem Jemen eine Rakete auf Israel abgefeuert worden. Die Flugabwehr sei im Einsatz, teilte die israelische Armee am frühen Morgen auf Telegram mit. Die Rakete wurde Medienberichten zufolge erfolgreich abgefangen, Verletzte oder Schäden habe es nicht gegeben.
Im Jemen operiert die militant-islamistische Huthi-Miliz. Sie hatte die „volle und unerschütterliche Solidarität“ mit Teheran angekündigt. Die Miliz wird vom Iran unterstützt und bildet mit der islamistischen Hamas im Gazastreifen und der Hisbollah im Libanon eine „Achse des Widerstands“. Deren erklärtes Ziel ist die Vernichtung Israels.
Die Huthi reklamierten den Angriff für sich. Sie hätten eine Salve ballistischer Raketen gegen „sensible militärische Ziele“ in Südisrael gefeuert, meldete der Huthi-nahe TV-Sender Al-Masirah unter Berufung auf einen Sprecher. Demnach kündigte die Miliz an, ihre Angriffe fortsetzen zu wollen.
Die Huthi-Miliz hatte bereits in der Vergangenheit im Roten Meer und dem sich südlich anschließenden Golf von Aden immer wieder Handelsschiffe attackiert. Das Rote Meer und der Golf von Aden gelten als eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Sie liegen zwischen Nordostafrika und der Arabischen Halbinsel und bilden eine zentrale Verbindung zwischen dem Mittelmeer (über den Suezkanal) und dem Indischen Ozean (über die Meerenge Bab al-Mandab).
Verwendete Quellen: raf/AFP


