Erneuter Preis-HammerDeutschlandticket wird wieder teurer

Ärger für Millionen von Reisenden!
Das Deutschlandticket kostet ab Januar 66,80 Euro und damit 3,80 Euro mehr als bisher. Das hat der für die Preisgestaltung zuständige Koordinierungsrat auf einer heutigen Sitzung entschieden.
Deutschlandticket-Preis steigt um mehr als drei Euro
Der Preis des Deutschlandtickets für das kommende Jahr steigt von monatlich 63 auf 66,80 Euro. Dies sei Ergebnis der neuen Kostenberechnung, teilte der Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz der Länder, Christian Bernreiter, am Mittwoch (30. September) mit.
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Berechnet wurde der Preis erstmals anhand eines Kostenindex, der unter anderem Personal-, Energie- und Betriebskosten berücksichtigt. Das für das Deutschlandticket gegründete Unternehmen D-Tix hat die Berechnungen vorgenommen. Abschließend darüber beraten hat dann noch der „Koordinierungsrat Deutschlandticket“ zu dem Bund, Länder, kommunale Spitzenverbände und Verkehrsbranche gehören.
Rund 14,5 Millionen Menschen nutzen Deutschlandticket
Derzeit haben rund 14,5 Millionen Menschen das Deutschlandticket, mit dem man den öffentlichen Regional- und Nahverkehr bundesweit nutzen kann. Das Ticket kostet seit Anfang dieses Jahres 63 Euro im Monat, nach zuvor 58 Euro. Der Fahrschein war 2023 als 49-Euro-Ticket gestartet. Für die Verkehrsverbünde ist es ein dickes Verlustgeschäft. Deshalb finanzieren Bund und Länder das Ticket mit je 1,5 Milliarden Euro pro Jahr.
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„Der heutige Beschluss des Koordinierungsrats schafft frühzeitig Klarheit“, teilte der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen mit. „Fahrgäste, Verkehrsunternehmen und Verbünde können sich ab sofort auf den neuen Preis von 66,80 Euro ab dem 1. Januar 2027 einstellen.“ Es sei verständlich, dass die Preiserhöhung in Zeiten steigender Verbraucherpreise für manche Fahrgäste schmerzhaft sei. „Zugleich treffen die allgemeinen Kostensteigerungen auch die Verkehrsunternehmen hart.“ (dpa/reuters/fkl)
Verwendete Quellen: reuters, dpa

