Nachbarschaftsstreit eskaliert! Nachbar (78) schüttet Mädchen (3) gefährliche Flüssigkeit in den Kinderwagen

In einem Flur eines Frauenhauses steht ein Kinderwagen, während zwei Kinder am Ende des Flurs spielen.
Das Mädchen wurde durch die Flüssigkeit im Kinderwagen leicht verletzt (Symbolbild).
Annette Riedl/picture alliance/dpa

Das Verhalten macht einfach nur fassungslos!
Im baden-württembergischen Emmendingen wurde ein kleines Mädchen verletzt. Ein Nachbar soll zuvor eine unbekannte Flüssigkeit in den Kinderwagen geschüttet haben.

Gefährliche Flüssigkeit in Kinderwagen geschüttet – Mädchen (3) verletzt

Die Polizei bestätigt den Vorfall in dem Mehrfamilienhaus des 30.000-Einwohner-Städchens. Ein 78-jähriger Nachbar soll am Dienstag (9. Dezember) „einen im Treppenhaus abgestellten Kinderwagen sowie einen Fahrradanhänger mit einer unbekannten Flüssigkeit versehen“ haben, heißt es in einer Mitteilung. „Als das Kleinkind später durch die Mutter in den Kinderwagen gesetzt wurde, kam die 3-Jährige offensichtlich mit der Substanz in Kontakt und erlitt leichte Verletzungen.“

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„Im Zuge der weiteren Ermittlungen ergab sich ein Tatverdacht gegen einen 78-Jährigen.“ Dabei handelt es sich um einen Nachbarn der Familie, der ebenfalls in dem Mehrfamilienhaus lebt. Bei einer Wohnungsdurchsuchung „konnten Beweismittel, die möglicherweise als Tatmittel in Betracht kommen, sichergestellt werden“, heißt es weiter.

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Steckt ein Nachbarschaftsstreit hinter der Kinderwagen-Attacke?

Hintergrund könnte ein Nachbarschaftsstreit zwischen dem 78-Jährigen und der Mutter des kleinen Mädchens sein, so die Polizei. „Die Staatsanwaltschaft Freiburg ermittelt nun gemeinsam mit dem Polizeirevier Emmendingen unter anderem wegen des Verdachtes der gefährlichen Körperverletzung sowie Sachbeschädigung.“

Die hinzugerufene Feuerwehr sicherte die unbekannte Flüssigkeit und lüftete das Gebäude. „Eine Gefahr für die übrigen Hausbewohner bestand zu keiner Zeit“, erklärt die Polizei. (jow)

Verwendete Quellen: Pressemitteilung der Polizei