Blutige Tragödie vor GastwirtschaftDrei Tote bei Schüssen in Linz – Familiendrama in Österreich endet tödlich

Blaulichter leuchten an einer Einsatzstelle auf einem Notarzt Fahrzeug und einem Rettungswagen. Nachdem Jugendliche in einem Jugendclub in Berlin-Marzahn mit Reizgas herum gesprüht hatten, mussten 15 Verletzte im Alter von acht bis 15 Jahren von Rettungskräften behandelt werden. (zu dpa: «Reizgas in Jugendclub versprüht – 15 Verletzte») +++ dpa-Bildfunk +++
Horror in Linz: Drei Tote nach Schüssen vor Wirtschaft. (Symbolbild)
picture alliance/dpa / Julian Stratenschulte
von Martina Lewinski

Großeinsatz, Schüsse, drei Tote!
Ein ruhiger Donnerstagnachmittag im österreichischen Linz endet in einer unfassbaren Bluttat. Auf dem Parkplatz eines beliebten Ausflugslokals eskaliert eine familiäre Tragödie. Die Polizei geht von einem doppelten Femizid aus.

Schüsse vor Gastwirtschaft

Schockmoment am Donnerstagnachmittag (7. Mai) in Linz: Gegen 13.30 Uhr fallen plötzlich mehrere Schüsse im Bereich des Traditionsgasthauses „Lüftner“ im Stadtteil Magdalena. Augenzeugen berichten zunächst von vermeintlichen Böllern – doch schnell wird klar, dass es sich um eine tödliche Gewalttat handelt.

Als die Polizei eintrifft, bietet sich den Einsatzkräften ein grausames Bild: Drei Menschen sind tot.

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Täter erschießt Ehefrau und Tochter – dann sich selbst

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler soll ein 88-jähriger Österreicher zunächst seine Ehefrau (89) und anschließend seine Tochter (61) erschossen haben. Danach richtete sich der Mann selbst.

Die Leichen wurden auf dem Parkplatz des Gasthauses entdeckt. Auch die mutmaßliche Tatwaffe konnte dort sichergestellt werden.

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Polizei sichert Abschiedsbrief

Die Hintergründe der Tat sind noch Gegenstand der Ermittlungen. Erste Hinweise deuten jedoch auf einen eskalierten Erbstreit innerhalb der Familie hin. Laut Polizei wurde zudem ein Abschiedsbrief sichergestellt, der weitere Hinweise liefern könnte.

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Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren.

Solltet ihr selbst von depressiven Gedanken betroffen sein, sucht euch bitte umgehend Hilfe. Versucht, mit anderen Menschen darüber zu sprechen! Das können Freunde oder Verwandte sein. Hilfe findet ihr auch unter der kostenlosen Nummer 0800 – 33 44 533 oder im Internet unter www.deutsche-depressionshilfe.de.

Verwendete Quellen: Heute, Kronen Zeitung