Hoffen und Bangen – schafft es der Buckelwal?Die Timmy-Rettung im Livestream

Timmy ist in seinem Reisebett angekommen.
Timmy ist in seinem Reisebett angekommen.
Stefan Sauer/dpa

Jetzt geht es für Buckelwal Timmy um ALLES!
Im Livestream auf RTL.de seid ihr ganz nah dabei. Wie gehen die Retter vor? Wie verhält sich Timmy?

Update: Dieser Livestream ist beendet. Der Lastkahn mit dem Buckelwal ist unterwegs.

Livestream: Die Rettung von Wal Timmy hier direkt verfolgen

Jubel um Timmy: Buckelwal ist im Lastkahn angekommen!

Der in der Ostsee gestrandete Buckelwal ist nach Stunden in dem für seinen Transport vorgesehenen Lastkahn angekommen. Das Tier bewegte sich um 14.45 Uhr in die sogenannte Barge, nachdem Helfer ihn zuvor mit Gurten in diese Richtung gezogen hatten, wie im Livestream zu sehen war.

Lese-Tipp: Rettung oder Tragödie? Jetzt beginnt Timmys Kampf ums Überleben

Unter den Helfern brach Jubel aus. Nach der Aktion fielen sich die Helfer der privaten Rettungsinitiative im Hafen in die Arme, bei manchem rollte eine Träne der Erleichterung nach Wochen der Anspannung. Bei ihrer Ankunft im Hafen von Kirchdorf wurden sie von den Anwesenden teils mit Jubel und Klatschen empfangen.

Wal-Transport im Schwimm-Becken: So soll Timmy in der Barge sicher in die Nordsee reisen. (Symbolbild)
Wal-Transport im Schwimm-Becken: So soll Timmy in der Barge sicher in die Nordsee reisen. (Symbolbild)
dpa (KI-generiert)

Die Barge ist eine Art transportables Schwimmbecken, in dem normalerweise Schiffe transportiert werden. Darin soll der Meeressäuger, der seit vier Wochen in einer flachen Bucht vor der Insel Poel liegt, in die mehr als 400 Kilometer entfernte Nordsee transportiert werden. Das dauert mehrere Tage. Doch die Reise im schwimmenden Becken in Richtung Nordsee steht noch bevor. Sie soll gegen Abend starten, wenn die See ruhiger wird.

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Geldgeber sind überglücklich – Minister gratuliert

Da Timmy nun im Lastkahn für den Transport angekommen ist, ist Geldgeber Walter Gunz überglücklich. Mit diesem ersten Schritt zum Erfolg sei nun der Hauptteil des Krimis geschafft. „Gott sei Dank. Gott sei Dank. Ich habe noch nie in meinem Leben so viel gebetet”, sagte der Mediamarkt-Gründer der Deutschen Presse-Agentur unmittelbar nach der geglückten Aktion. Als er die Nachricht vernommen hatte, seien ihm die Tränen gekommen. „Man hat ja auch Ängste. Das war schon eine harte Zeit.”

Timmy ist in seinem Reiseboot – und die Helfer brechen in Jubel aus!
Timmy ist in seinem Reiseboot – und die Helfer brechen in Jubel aus!
Jens Büttner/dpa

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) hat allen Beteiligten der Bergung gratuliert. „Viele Menschen haben hier vor Poel in den letzten Tagen und Wochen mit viel Herzblut und unter persönlichen Opfern mitgewirkt, um dem Wal zu helfen”, sagte der SPD-Politiker. Das könne gar nicht hoch genug bewertet werden. Backhaus zeigte sich sehr erleichtert. „Mir fällt wirklich ein Stein vom Herzen.” Die Idee mit der Barge sei hervorragend gewesen. „Er fühlt sich in der Barge wirklich pudelwohl”, sagte er.

Timmy bewegt sich! Helfer ziehen mit Gurten den gestrandeten Buckelwal vor der Insel Poel zu einem Transportschiff. Der vor über drei Wochen bei Wismar gestrandete Buckelwal liegt weiterhin im Flachwasser fest. Eine private Initiative versucht seit Tagen, den Wal zu retten.
Die Helfer haben es geschafft, Timmy in den Lastkahn zu bekommen.
Jens Büttner/dpa

„Wir wollen heute fertig werden”

Die am Morgen gestartete Bergungsaktion für den vor Poel liegenden Buckelwal schien sich zuvor schwierig zu gestalten. Zunächst war kein klarer Fortschritt erkennbar, der Wal hatte mittags noch immer die gesamte mehr als hundert Meter lange Rinne bis zum Kahn vor sich. Diese war in den vergangenen Tagen ausgebaggert worden, um das Tier zur Barge bringen zu können.

Mehr als ein Dutzend Helfer zogen immer wieder an Gurten, die dem rund zwölf Tonnen schweren Tier zuvor umgelegt worden waren. Die Mitglieder einer privaten Initiative wollen den Wal zu einem mit Wasser gefüllten Transportkahn ziehen, der im tieferen Fahrwasser wartete.

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus hatte sich optimistisch gegeben. „Bis Sonnenuntergang sollte es möglichst gelungen sein, den Wal auf der Barge zu haben”, sagte er in Kirchdorf. Auch Karin Walter-Mommert, eine Geldgeberin der privaten Initiative, meinte: „Wir wollen heute fertig werden.”

Verwendete Quelle: RTL, dpa