Dramatischer Unfall in Castrop-RauxelJunge (1) fällt aus fahrendem Auto – Rettungswagen-Fahrerin versucht noch auszuweichen

Plötzlich liegt ein Kleinkind mitten auf der Straße!
Während einer Einsatzfahrt bemerkt eine Rettungswagen-Fahrerin, dass sich am entgegenkommenden Wagen eine hintere Tür öffnet. Kurz darauf liegt ein erst 18 Monate alter Junge auf der Straße. Die 25-Jährige reagiert sofort, kann eine Kollision aber nicht vollständig verhindern.
Plötzlich öffnet sich die hintere Autotür
Der Rettungswagen ist auf der Pöppinghauser Straße in Castrop-Rauxel in Richtung Habinghorst unterwegs. Es handelt sich laut Polizei um eine Einsatzfahrt. Dann kommt der 25-jährigen Fahrerin ein Auto entgegen.
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Sie bemerkt, dass sich an dem Wagen die hintere Tür auf der Fahrerseite langsam öffnet. Die Rettungskraft erkennt intuitiv die Gefahr und reduziert bereits ihre Geschwindigkeit.
Rettungswagen-Fahrerin versucht noch, dem Jungen auszuweichen
Dann passiert es: Der erst 18 Monate alte Junge fällt vor dem Rettungswagen auf die Fahrbahn. Die 25-Jährige versucht noch auszuweichen, kann einen Zusammenstoß mit dem Kind jedoch nicht vollständig verhindern, berichtet die Deutsche-Presse-Agentur (dpa).
Sofort kümmern sich die Rettungskräfte um den verletzten Jungen und bringen ihn anschließend in ein Krankenhaus. Bei aller Dramatik gibt es eine erleichternde Nachricht: Das Kind wird schwer, aber nach Angaben der Polizei nicht lebensgefährlich verletzt.
Wie konnte der Junge aus dem Auto fallen?
Genau das ist die entscheidende offene Frage. Warum sich die hintere Tür öffnete und wie der 18 Monate alte Junge anschließend aus dem Wagen auf die Straße fallen konnte, ist bislang nicht geklärt. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang.
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Am Steuer des Autos saß eine 24-jährige Frau aus Castrop-Rauxel. Auf der Rückbank befand sich außerdem ein weiteres Kind. Die Unfallbeteiligten standen unter dem Eindruck des Geschehens und wurden vor Ort betreut. Die Pöppinghauser Straße war während der Unfallaufnahme vorübergehend gesperrt.
Verwendete Quellen: dpa



