Er soll psychisch gestört sein19-Jähriger Sohn tötet deutsche Familie auf Kapverden - Whats App-Hilferufe aufgetaucht

Familie wird im Traum-Urlaub getötet
Familie wird im Traum-Urlaub getötet
Bernadette Olderdissen/dpa-tmn

Sie versuchte sich und ihre Familie zu retten – doch es war zu spät!
Gut einen Monat nach der grausamen Bluttat auf den Kapverden werden nun weitere Details bekannt. Wie der Trierische Volksfreund berichtet, soll die Stiefmutter des mutmaßlichen Killers (19) in ihrer Angst einen Hilferuf per Whats App-Nachricht verschickt haben.

Angehörige aus Deutschland rufen die Polizei

Der verzweifelte Versuch der 45-Jährigen sich, ihren Mann (58) und ihre Tochter (20) zu retten, erreicht demnach ihre Angehörigen in Deutschland morgens am Tag vor Heiligabend. „Der bringt uns hier alle um!“, soll die Frau laut dem „Trierischen Volksfreund“ geschrieben haben. Als sie die Familie auf der Urlaubs-Insel São Vicente daraufhin nicht erreichen, rufen sie die Polizei.

Der 19-Jährige flüchtet nach Lissabon

Doch die Tragödie kann nicht mehr verhindert werden. Vater, Stiefmutter und Tochter sind tot, erstochen. Noch bevor die Toten in der Ferienwohnung entdeckt werden, soll der 19-jährige mutmaßliche Angreifer aus der Eifel nach Lissabon geflohen sein. Er konnte zwei Tage später festgenommen werden und ist mittlerweile nach Deutschland ausgeliefert worden.

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Der mutmaßliche Killer soll psychisch gestört sein

Die staatliche portugiesische Nachrichtenagentur Lusa berichtete unter Berufung auf die örtliche Polizei, der Täter leide unter einer psychischen Störung.

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Die Staatsanwaltschaft Trier ermittelt gegen den 19-Jährigen wegen des Verdachts des Totschlags in drei Fällen. Die Ermittlungen dauern an. Weitere Einzelheiten können laut Staatsanwaltschaft nicht mitgeteilt werden, um den Ermittlungserfolg nicht zu gefährden. (sis mit dpa)

Verwendete Quellen: Trierscher Volksfreund, dpa