Rettung für 53-Jährigen kommt zu spätTragisches Ende! Zwei Deutsche sterben in Frankreichs Wellen

Wide shot of people gathering on the sand and walking along the shoreline at Erretegia beach in Bidart in the Pyrenees Atlantiques department in France on August 16, 2026. Plan large de personnes rassemblees sur le sable et marchant le long du rivage sur la plage d Erretegia a Bidart dans le departement des Pyrenees Atlantiques en France le 16 aout 2026.
Die Rettungskräfte appellierten an Touristen, nur an bewachten Stränden zu schwimmen (Archivbild).
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Ein 53-jähriger Deutscher geht in Südfrankreich im Meer schwimmen - dann gerät er in Not und ertrinkt. Unweit entfernt verliert ein weiterer Deutscher sein Leben. Einen entscheidenden Appell der Rettungskräfte ließen offenbar beide unberücksichtigt.

An der französischen Atlantikküste bei Biarritz sind zwei deutsche Urlauber ertrunken. Ein 53 Jahre alter Mann, der beim Schwimmen in Schwierigkeiten geriet, sei von einem Surflehrer aus dem Wasser geborgen worden. Das berichtete die Zeitung „Sud Ouest“ unter Verweis auf die Rettungskräfte. Versuche, den Urlauber am Strand wiederzubeleben, seien fehlgeschlagen.

Möglicherweise sei der Deutsche von der Strömung mitgerissen worden, ebenso wie andere Badegäste, die sich jedoch retten konnten. Der Mann war am Mittwoch zusammen mit seinen 16 und 19 Jahre alten Kindern schwimmen gegangen, die einen schweren Schock erlitten.

Wenige Stunden später wurden Küstenrettungskräfte am Strand in Anglet auf einen 80-Jährigen aufmerksam. Der Mann, ebenfalls ein Urlauber aus Deutschland, erlitt offenbar beim Schwimmen einen Herz-Kreislauf-Stillstand und wurde entdeckt, als er bereits leblos am Strand lag. Zu den Badeunfällen kam es an Stränden, die nach dem Ende der französischen Sommerferien am Montag nicht mehr von Rettungsschwimmern überwacht wurden. An der baskischen Küste werden die Strände etwa nur noch an Wochenenden beaufsichtigt.

Die Rettungskräfte appellierten an die Touristen, nur an den Stränden zu schwimmen, an denen weiterhin Rettungsschwimmer präsent sind. Während des besonders heißen Sommers sind in Frankreich bereits über 300 Menschen ertrunken, rund 14 Prozent mehr als im vergangenen Sommer. Allein während der Hitzewelle im Juni kamen nach Behördenangaben mindestens 55 Menschen innerhalb weniger Tage bei Badeunfällen in Frankreich ums Leben.

Verwendete Quellen: nbr/dpa/AFP