Ärzte kämpfen um sein LebenTeenager (17) in Berlin nach Schüssen in Lebensgefahr

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Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. (Symbolbild)
Marijan Murat/dpa

Ermittler stehen vor vielen Fragen!
Am Donnerstagabend (25. September) wird die Polizei zu einem Einsatz in Berlin-Steglitz alarmiert. In der Düppelstraße finden die Einsatzkräfte einen Jugendlichen (17) mit lebensgefährlichen Schussverletzungen. Während Ärzte im Krankenhaus um sein Leben kämpfen, hat eine Mordkommission jetzt die Ermittlungen aufgenommen.

Schüsse in den Oberkörper

Die Polizei rückt am Abend gegen 22 Uhr in eine Wohnstraße in Steglitz gerufen. Mehrere Anwohner alarmierten den Notruf , nachdem sie Schüsse gehört hatten, teilt die Polizei mit. Vor Ort finden die Einsatzkräfte dann einen 17-Jährigen. Der Jugendliche habe Schussverletzungen im Oberkörper aufgewiesen, heißt es.

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Polizei geht von Tötungsdelikt aus

Wie die Polizei später auf X mitteilt, wird der Jugendliche sofort in ein Krankenhaus gebracht. Er wird noch in der Nacht notoperiert. Inzwischen bestehe keine Lebensgefahr mehr, so die Ermittler am Freitagvormittag. Der Jugendliche werde weiter stationär behandelt.

Währenddessen stehen die Ermittler vor vielen offenen Fragen. Die Mordkommission habe im Auftrag der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts übernommen. Zu den Hintergründen des Vorfalls oder möglichen Tatverdächtigen machte die Polizei in der Nacht keine weiteren Angaben. Die Ermittlungen dauern auch am Freitag weiter an. (okr)

Verwendete Quellen: dpa, X, Generalstaatsanwaltschaft Berlin