Unglaubliche Rettung in Russland Bär attackiert Jungen (15) – plötzlich explodiert sein Handy! 

Ein Braunbär steht an einem Ufer.
Der Jugendliche wird durch den Angriff schwer verletzt (Symbolbild).
dpa

Dieses Handy wird zum Lebensretter!
Ein 15-Jähriger wird in Russland von einem Bären angegriffen und von einem Baum gezerrt. Als sich das Raubtier in ihm verbeißt, geschieht das Unglaubliche: Plötzlich explodiert der Akku seines Smartphones! Der Bär lässt von ihm ab – doch der Junge kämpft schwer verletzt ums Überleben.

Bärenattacke in Russland: Junge (15) flüchtet auf Baum

Eigentlich will der 15-Jährige nur nach den Bienenstöcken seiner Familie sehen. Doch in der russischen Altai-Region begegnet er plötzlich einem Braunbären! Der Jugendliche versucht, sich auf einen Baum zu retten. Doch das Raubtier verfolgt ihn, zieht ihn herunter und greift ihn an. Wie die britische Zeitung Metro unter Berufung auf Berichte aus Russland schreibt, wird ein Augenzeuge auf die verzweifelten Schreie des Jungen aufmerksam. Der Mann reagiert sofort und lässt seine Hunde auf den Bären los.

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„Ich hörte ihn schreien, drehte mich um und sah, wie der Bär ihn bereits vom Baum herunterzerrte. Also ließ ich die Hunde los“, schildert der Zeuge.

Bär beißt in Gesäß des Jungen – Handy-Akku explodiert

Dann kommt es zu einer unglaublichen Wendung! Als sich der Bär in das Gesäß des 15-Jährigen verbeißt, erwischt er offenbar auch das Smartphone in dessen Gesäßtasche. Durch den Biss soll der Akku plötzlich explodiert sein! „Als der Bär seine Zähne in das Gesäß des Jugendlichen schlug, explodierte der Handy-Akku in seiner Tasche und verscheuchte das Tier“, berichtet der Augenzeuge laut Metro. Die Explosion erschreckt den Bären demnach so sehr, dass er von dem Jungen ablässt. Das Smartphone könnte dem 15-Jährigen damit das Leben gerettet haben.

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Junge nach Bärenattacke in kritischem Zustand

Doch der Jugendliche ist schwer verletzt. Nach dem Angriff muss er operiert werden. Laut Metro wird er wegen Verletzungen am Gehirn, Brustkorb und Unterkörper in Moskau behandelt. Sein Zustand gilt als kritisch. Sergei Kovyazin, Chefarzt des Zentralkrankenhauses von Bijsk, beschreibt die Schwere der Verletzungen: „Der Patient kam mit zahlreichen Verletzungen an Kopf, Kopfhaut, Gesichtsknochen und Hals zu uns.“ Besonders diese Verletzungen hätten die Ärzte vor große Herausforderungen gestellt. Der Angriff ereignete sich rund 19 Kilometer vom abgelegenen Dorf Solton entfernt.

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Jäger suchen nach dem gefährlichen Braunbären

Nach der Attacke wird eine Suchgruppe zusammengestellt, die das Tier aufspüren soll. Sergej Bundin, Leiter des Jagdreviers Belowodje, kündigt laut Metro an: „Wir tun alles, was wir können, und werden nicht aufhören, bis wir diesen Bären erschossen haben.“

In der Altai-Region leben Sibirische Braunbären. Laut dem Bericht könnten schwere Waldbrände dazu beigetragen haben, dass die Tiere auf der Suche nach Nahrung zunehmend in von Menschen bewohnte Gebiete vordringen. Für den 15-Jährigen hat die ungewöhnliche Explosion seines Handys die Attacke möglicherweise beendet. Ob er sich vollständig von seinen schweren Verletzungen erholen wird, ist bislang unklar. (anr)

Verwendete Quelle: Metro