Passagier drückte wohl aus Versehen Notfall-TasterAlarm am Hamburger Flughafen – vorsichtige Entwarnung

Plötzliche Räumung!
Am Hamburger Flughafen kommt es am Freitagvormittag (12. Juni) zu einem Großeinsatz der Polizei. Alle Passagiere müssen den Bereich hinter den Sicherheitskontrollen und an den Gates zunächst verlassen. Jetzt kommt der (zum Glück) banale Grund: Nach Informationen der Polizei soll ein Mann unkontrolliert durch eine Sicherheitstür gelangt sein.
Polizei durchsucht Sicherheitsbereich
Wie ein Sprecher der Bundespolizei RTL bestätigt, kam es am Hamburger Flughafen am Vormittag zu einer „polizeilichen Lage“. Alle Passagiere, die sich bereits im Sicherheitsbereich aufgehalten haben, hätten diesen wieder in den öffentlichen Bereich verlassen müssen. Die Sicherheitskontrolle wurde geschlossen. Auch Passagiere aufgefordert, bereits bestiegene Flugzeuge wieder zu verlassen.
Die Bundespolizei hat den Bereich durchsucht und noch am Vormittag eine vorsichtige Entwarnung ausgesprochen. Wie ein Sprecher RTL erklärt, sei ein Mann unkontrolliert in den Sicherheitsbereich gelangt. Er habe einen Nottaster betätigt und sei so durch eine Sicherheitstür gelangt. Die Polizei geht von einem Versehen aus.
Der Mann sei in Gewahrsam genommen worden. Um sicherzugehen, werde der Bereich weiter auf verbotene Gegenstände geprüft. Die Maßnahmen dauern aus diesem Grund weiterhin an.

Keine anderen Bereiche betroffen
Derzeit werde der Bereich untersucht, sagte der Sprecher. Wie lange die Sperrung andauern werde, sei noch nicht absehbar. Auf den Anzeigen im öffentlichen Bereich werde noch immer die Aufforderung „Go to Gate” angezeigt.
Zahlreiche Reisende sind von der Maßnahme betroffen. Es ist mit erheblichen Verzögerungen im Flugbetrieb zu rechnen. Einsatzkräfte der Bundespolizei und weitere Sicherheitskräfte sind vor Ort.
Betroffen von der Sperrung war nach Angaben der Bundespolizei aber nur der Sicherheitsbereich, in dem sich die bereits kontrollierten Passagiere befanden. Die anderen Teile des Flughafens seien weiter zugänglich, hieß es.
Verwendete Quellen: dpa, eigene RTL-Recherche


