Kreuzfahrt-Unglück in ZeitlupeAIDAperla mit tausenden Menschen an Bord kracht in Kaimauer

Dramatische Szenen im französischen Le Havre!
Sturmböen reißen die AIDAperla von ihrem Liegeplatz los. Videoaufnahmen zeigen, wie das Kreuzfahrtschiff rückwärts treibt und mit der Pier kollidiert. An Bord können mehrere tausend Gäste reisen.
AIDAperla kracht bei Sturm in Le Havre gegen Kaimauer: Kreuzfahrtschiff löst sich von Pier
Gegen 16 Uhr gerät die AIDAperla am Dienstag ( 08. September) offenbar in starke Böen. Nach ersten Berichten reißen Leinen im vorderen Bereich, das Kreuzfahrtschiff löst sich von dem Pier und treibt mit dem Bug ins Hafenbecken. Dabei stürzen Gangways vom Anleger, hängen steil an der Außenwand des Kreuzfahrtschiffes herab.
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Die Brückencrew reagiert umgehend. Doch die Windverhältnisse machen das Manöver offenbar schwierig: Aufnahmen zeigen, wie sich die AIDAperla rückwärts bewegt und mit ihrem zuvor genutzten Liegeplatz kollidiert. Schlepper bringen das Schiff schließlich wieder in eine sichere Position. Gegen 18.30 Uhr liegt die AIDAperla wieder fest an der Pier.
AIDA bestätigt Vorfall
AIDA Cruises bestätigte den Zwischenfall auf Anfrage der „Ostsee-Zeitung“. Wegen einer Schlechtwetterfront habe die AIDAperla ihre Position an der Pier in Le Havre verlassen; mit Schlepperunterstützung sei sie zum Liegeplatz zurückgebracht worden. Eine Antwort auf eine Anfrage von RTL steht bislang noch aus.
Nach ersten Informationen wurde niemand verletzt. Der Landgang wurde eingestellt, als sich das Schiff löste. Auf den Gangways befanden sich offenbar keine Menschen. Auch auf der in der Nähe liegenden „Mein Schiff 3“ wurden Gäste und Crew vorsorglich aufgefordert, Außenbereiche zu verlassen. Zu einem Zusammenstoß der beiden Kreuzfahrtschiffe kam es nicht.
Hunderte Gäste können nicht an Board
Für Passagiere auf Landausflug hatte der Zwischenfall unmittelbare Folgen: Nach Angaben der „Ostsee-Zeitung“ konnten zeitweise etwa 500 Gäste nicht an Bord zurückkehren und mussten in Bussen vor dem Terminal warten. Der Hafen soll vorübergehend gesperrt worden sein, weil beschädigte Gangways im Wasser ein Hindernis für die Schifffahrt darstellen könnten.
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Ob die AIDAperla ihre Reise wie geplant fortsetzen kann, war zunächst offen. Ursprünglich sollte das Schiff von Le Havre weiter nach Zeebrügge und Rotterdam fahren. Die AIDAperla bietet je nach Belegung Platz für weit mehr als 4000 Passagiere. Die Gäste an Board der AIDAperla und den anderen Schiffen im Hafen sind noch einmal mit dem Schrecken davongekommen.
Verwendete Quellen: Ostesee Zeitung, Instagram, Schiffe-und-Kreuzfahrten



