Am 25. Oktober beginnt die WinterzeitZeitumstellung naht! So müsst ihr die Uhren im Oktober umstellen

Wecker zwischen Herbstblättern, Symbolfoto Zeitumstellung und Winterzeit
Im Oktober ist es so weit: Die Uhren werden auf Winterzeit umgestellt – aber vor oder zurück?
picture alliance / CHROMORANGE | Christian Ohde

Eine Stunde länger schlafen oder eine Stunde weniger?
Am 25. Oktober 2026 werden die Uhren wieder auf Winterzeit umgestellt. Doch müssen wir sie vor- oder zurückstellen? Wir erklären euch, was bei der Zeitumstellung passiert – und zeigen Eselsbrücken, mit denen ihr euch die Richtung endlich merken könnt.

Von der Sommer- zur Winterzeit! Wann wird die Uhr umgestellt?

Die Faustregel der Zeitumstellung besagt: Am letzten Sonntag im Oktober werden die Uhren auf Winterzeit umgestellt. Und am letzten Sonntag im März ist dann wieder Sommerzeit angesagt! Das gilt bereits seit 1996.

Der letzte Sonntag im Oktober fällt in diesem Jahr auf den 25. Oktober. Das heißt: Die Uhr wird in der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober 2026 umgestellt – und zwar auf Winterzeit!

Zeitumstellung im Oktober – vor oder zurück?

Zweimal im Jahr, wenn die Zeitumstellung mal wieder naht, stehen wir alle vor dieser Frage: Wird die Uhr denn jetzt eine Stunde vor oder doch eine Stunde zurückgestellt? Im Oktober wird die Uhr zurückgestellt. In der Nacht auf den 25. Oktober 2026 springen die Uhren um 3 Uhr eine Stunde zurück auf 2 Uhr. Damit bekommen wir eine Stunde geschenkt. Bei der Umstellung auf Winterzeit können wir uns also freuen: Wir dürfen eine Stunde länger schlafen!

Im März, wenn die Uhren auf Sommerzeit gestellt werden, ist es andersherum. Die Uhr wird um drei Uhr nachts auf vier Uhr vorgestellt – wir verlieren eine Stunde Schlaf. Dafür bleibt es abends aber länger hell.

Lese-Tipp: Sechs Reiseziele, die im Herbst noch viel besser sind als im Sommer

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Stunde vor oder zurück? Diese Eselsbrücken helfen bei der Zeitumstellung

Damit ihr euch im Oktober und März nicht erneut fragen müsst, ob die Uhren jetzt eine Stunde vor oder doch zurückgestellt werden, haben wir geniale Eselsbrücken für euch gesammelt:

Für Bauernregel-Fans:

  • ​Zur Erntezeit – das merk dir bloß! – fällt 'ne Stunde in deinen Schoß.

Für Winter-Hasser gibt es gleich zwei Eselsbrücken:

  • In Richtung Sommer haben wir schönes Wetter, da opfert man gerne eine Stunde Schlaf: Die Uhr überspringt eine Stunde. In Richtung Winter hat man keine Lust rauszugehen und bleibt eine Stunde länger im Bett: Ich stelle also meinen Wecker zurück.

  • Sommer - positiv - plus eine Stunde. Winter - negativ - minus eine Stunde.

Für Freunde der englischen Sprache:

  • „Spring forward, fall back." Die Eselsbrücke ist die 'Fallback'-Lösung für alle, die sich die Zeitumstellung nicht merken können

Für praktisch veranlagte Menschen:

  • Im Frühjahr stellen wir die Balkon- und Gartenmöbel vor die Tür

  • Im Herbst stellen wir sie zurück in den Keller oder in das Gartenhäuschen

Für Physik-Asse:

  • ​Im Frühjahr, wenn es wieder wärmer wird, dehnt sich die Zeit aus – es wird eine Stunde vorgestellt. Im Herbst, wenn es wieder kälter wird, zieht sich die Zeit zusammen – es wird eine Stunde zurückgestellt.

Zeitumstellung abschaffen – ja oder nein? Eure Meinung ist gefragt!

Die Ergebnisse der Umfrage sind nicht repräsentativ.

Viele Bürger sind genervt von der Zeitumstellung und wünschen sich, dass sie abgeschafft wird. In einer Onlineumfrage der EU im Jahr 2018 hat sich eine Mehrheit von über 84 Prozent für ein Ende der Zeitumstellung ausgesprochen. Das waren in totalen Zahlen 4,6 Millionen Menschen, die an der Online-Umfrage teilnahmen. Allein aus Deutschland sprachen sich rund 3,1 Millionen für eine Abschaffung aus.

Das Parlament hatte 2019 für ein Ende gestimmt, aber der Rat der EU und die Mitgliedstaaten konnten sich nicht auf eine gemeinsame Umsetzung einigen. Seitdem gibt es keine nennenswerten Fortschritte bei der Umsetzung und das aktuelle System mit der Umstellung im Frühjahr und Herbst bleibt unverändert in Kraft.

Die Zeitumstellung wurde 1980 eingeführt. Damals war das Ziel, nach der Ölkrise die Energieressourcen und die Tageshelligkeit besser ausnutzen zu können. Bei einer dauerhaften Sommerzeit würde es im Westen des Kontinents im Winter sehr spät hell werden. Bei einer ständigen Winterzeit würde die Sonne im Sommer im Osten sehr früh aufgehen. (lra/vdü/vho/ake/ mit dpa)

Quellen: dpa, RTL