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Zeitumstellung

Im Frühjahr und Herbst werden die Uhren eine Stunde vor- beziehungsweise zurückgestellt. Dieser Vorgang wird Zeitumstellung genannt.

Zeitumstellung imago / Christian Ohde

Die Zeitumstellung bezeichnet das Vor- beziehungsweise Zurückstellen der Uhrzeit im Frühjahr und Herbst. Im Winter gilt nach der Umstellung die Normalzeit, die auch Winterzeit genannt wird. Nachdem im Frühjahr die Uhren eine Stunde vorgestellt wurden, gilt bis zum Herbst die Sommerzeit. In Deutschland wurde sie bereits im Kaiserreich eingeführt und in den folgenden Jahrzehnten immer wieder angepasst.

Die Zeitumstellung und damit die Einführung der Sommerzeit soll zu Energieeinsparungen führen: Durch die Sommerzeit bleibt es am Abend nämlich eine Stunde länger hell und die elektrische Beleuchtung muss erst später eingeschaltet werden. Ob die gewünschte Energieeinsparung aber tatsächlich erreicht wird, wird immer wieder diskutiert. Nach Erkenntnissen des Bundesumweltamtes ist während der Sommerzeit abends der Stromverbrauch durch elektrische Beleuchtung wirklich geringer. Doch besonders in den Frühlings- und Herbstmonaten März, April und Oktober wird morgens mehr Energie für die notwendige Heizung verbraucht. Der gesamte Energieverbrauch kann damit sogar ansteigen.

Manche Menschen klagen über gesundheitliche Beeinträchtigungen aufgrund der Zeitumstellung. So scheint der Uhrzeitwechsel an vielen nicht spurlos vorüberzugehen: Es gibt zum Beispiel Studien, die belegen, dass es nach der Umstellung von der Winter- auf die Sommerzeit mehr Unfälle gibt.

Der folgende Merkspruch hilft dabei, sich zu merken, wann die Uhr vor- und wann sie zurückgestellt wird: "Im Frühjahr werden die Stühle vor das Café gestellt, im Herbst wieder zurück.“

Weitere Informationen zur Zeitumstellung erhalten Sie immer aktuell bei RTL.de.