E-Wallet & Co. im CheckOnline bezahlen ohne Risiko? Welche Optionen den Unterschied machen

Niemand möchte abgezogen werden – auch nicht im Internet.
Wann habt ihr das letzte Mal online etwas bezahlt? Ob beim Streaming, beim Online-Shopping oder beim Gaming, mittlerweile geben wir ständig im Internet Geld aus. Wie sicher so eine Transaktion ist, hängt stark davon ab, welche Zahlungsarten ein Anbieter zur Verfügung stellt. Wir zeigen euch, welche Optionen sich im Netz bewährt haben.
Oft sind Online-Dienste kostenpflichtig – gleichzeitig liest man regelmäßig von Datenlecks und Betrugsmaschen. Diese Kombination verunsichert viele Nutzer. Umso wichtiger ist es, sich bewusst damit zu beschäftigen, welche sicheren Möglichkeiten es für Zahlungen im Internet gibt. Manche Zahlungsdienste setzen eine vorherige Anmeldung oder Registrierung voraus, andere lassen sich auch ohne Konto direkt nutzen. Bevor man einen Dienst verwendet oder sich sogar mit persönlichen Daten registriert, lohnt es sich, zuerst zu klären, was „Sicherheit“ im Zusammenhang mit Online-Payments konkret bedeutet.
Worauf es beim Bezahlen im Internet wirklich ankommt
Grundsätzlich gilt: Wer beim Surfen aufmerksam bleibt, reduziert die Wahrscheinlichkeit, Opfer von Betrug zu werden. Eine absolute Garantie für sichere Zahlungen im Internet gibt es zwar nicht, das Risiko lässt sich jedoch deutlich senken. Besonders entscheidend sind dabei zwei Punkte: der Schutz persönlicher Daten und der Schutz davor, dass die eigene Zahlungsverbindung missbräuchlich verwendet wird.
Ein wesentlicher Sicherheitsfaktor ist eine Verschlüsselung, etwa durch ein SSL-Zertifikat. So können Daten während der Übertragung nicht einfach abgefangen werden. Optimal ist es außerdem, wenn eine Zahlung so abgewickelt wird, dass nicht jede Webseite automatisch alle sensiblen Informationen erhält. Das lässt sich heute in vielen Fällen umsetzen.
Häufige Bezahlwege auf Webseiten – und ihre Tücken
Verbraucher können online zwischen mehreren Zahlungsmethoden wählen. Besonders verbreitet sind Kreditkarte und Lastschrift. Beide Varianten sind komfortabel und werden von vielen Anbietern akzeptiert. Allerdings sind sie nicht immer die beste Wahl, weil dabei entweder komplette Bankdaten oder Kreditkartendaten an anderer Stelle genutzt bzw. weitergegeben werden müssen.
Als zusätzliche Schutzmaßnahme bieten einige Banken inzwischen Einmal-Karten für Online-Zahlungen an. Diese Karten werden speziell für Internet-Transaktionen erstellt und sind jeweils nur für einen einzelnen Kauf gültig – dadurch soll Datenmissbrauch deutlich erschwert werden.
E-Wallets sind digitale Geldbörsen
Noch mehr Sicherheit bieten häufig sogenannte E-Wallets, also digitale Geldbörsen. In der Regel ist dafür zwar eine vorherige Registrierung nötig – dafür müssen Bankdaten anschließend nur beim jeweiligen Zahlungsdienst hinterlegt werden, nicht bei jedem einzelnen Online-Shop oder Anbieter.
Bei einer Zahlung per E-Wallet läuft die Transaktion dann typischerweise über eine E-Mail-Adresse und ein Passwort, das der Kunde selbst festlegt. Dienste wie PayPal zählen in puncto Sicherheit mittlerweile zu den beliebtesten Zahlungsmethoden. Das überrascht nicht: Der Bezahlvorgang ist meist schnell und unkompliziert.
Sicher bezahlen bei Online-Casinos und Wettanbietern
Nicht nur beim Online-Shopping oder Streaming, auch im Glücksspielbereich spielt sicherer Zahlungsverkehr eine zentrale Rolle. Manche Wettanbieter stellen PayPal als Zahlungsmethode bereit. Daneben ist eine weitere Variante besonders beliebt: Guthabenkarten. Gemeint ist damit zum Beispiel die Paysafecard, die häufig bei Sportwetten-Seiten eingesetzt wird. Wer mit einer Paysafecard einzahlt, nutzt dafür einen individuellen Code der Guthabenkarte. Bankdaten werden dabei nicht preisgegeben – der Anbieter kann ausschließlich auf das Guthaben zugreifen, das auf der jeweiligen Karte vorhanden ist.
Und wie sieht es bei Online-Casinos aus? Wenn ihr dort spielen möchtet, solltet ihr vorab sowohl die Seriosität des Betreibers als auch die angebotenen Zahlungsarten prüfen. Neben einer gültigen Lizenz, die ein wichtiges Merkmal seriöser Seiten ist, spricht es für Anbieter, wenn Casinos Zahlungen per Paysafecard oder anderen Guthabenkarten ermöglichen. Meist gibt es ohnehin eine breite Auswahl, sodass zusätzlich Kreditkarten, Apple Pay und viele weitere Optionen verfügbar sind. E-Wallets bleiben dabei grundsätzlich eine sinnvolle Alternative.
Wer PayPal in einem Online-Casino nutzen möchte, benötigt üblicherweise sowohl ein Konto beim Glücksspielanbieter als auch beim Zahlungsdienst. Der Vorteil bleibt jedoch gleich: Die Transaktion kann über die E-Mail-Adresse erfolgen, ohne dass Bankdaten an die Online-Spielothek übermittelt werden müssen.
Woran ihr sichere Zahlungsanbieter im Internet erkennt
Egal, wo im Netz gezahlt wird: Sobald es um Geld geht, ist Vorsicht immer angebracht. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört, eine Webseite auf sichere Verschlüsselung zu prüfen und sich die angebotenen Zahlungsoptionen genau anzusehen. Auch Datenschutzrichtlinien sollten dabei Beachtung finden, denn persönliche Daten sind wertvoll.
Zahlungswege, die ungewöhnlich wirken, ausschließlich über das Ausland abgewickelt werden oder insgesamt dubios erscheinen, solltet ihr konsequent vermeiden. Wer zusätzliche Sicherheit möchte, kann sich außerdem in Foren über Anbieter und Zahlungsdienstleister informieren.
Mit einem E-Wallet wie PayPal seid ihr in vielen Fällen gut aufgestellt: Diese Methode ist nicht nur weit verbreitet, sie bietet auch ein hohes Maß an Sicherheit, da für die Zahlung üblicherweise lediglich eine E-Mail-Adresse genutzt wird und keine Bankdaten an den Händler übermittelt werden. Die Bankverbindung wird nur einmal im PayPal-Konto hinterlegt und dann für Zahlungen verwendet. Alternativ kann man auch Guthaben aufladen – so behaltet ihr das persönliche Budget noch besser im Blick.
