Über 5.000 MagazineMagazin-Flatrate „Readly” im Check: Lohnt sich das Ein-Euro-Angebot?

Verschiedene Magazine im Readly-Abo auf einem Tablet
Mit Readly erhalten Nutzerinnen und Nutzer Zugriff auf mehr als 5.000 Magazine und Zeitungen.
Readly

Zwei Monate unbegrenzt Magazine und Zeitungen lesen – für gerade einmal einen Euro. Klingt fast zu gut, um wahr zu sein.
Wer gerne in Magazinen blättert, kennt das Problem: Am Kiosk summieren sich schon zwei oder drei Hefte schnell auf 20 Euro oder mehr. Digitale Magazin-Flatrates versprechen hier eine Alternative. Besonders spannend ist derzeit das August-Angebot von Readly: Zwei Monate gibt es den Dienst für rund einen Euro, danach kostet das Abo ab 14,99 Euro pro Monat und ist laut Anbieter jederzeit kündbar.

Was ist Readly überhaupt?

Readly bezeichnet sich als Europas führenden digitalen Zeitungskiosk. Statt einzelne Magazine oder Zeitungen zu kaufen, erhalten Nutzerinnen und Nutzer über eine App Zugriff auf mehr als 5.000 nationale und internationale Titel.

Dazu gehören unter anderem:

  • Vogue

  • Cosmopolitan

  • Hörzu

  • WirtschaftsWoche

  • Chip

  • Auto Motor und Sport

  • Sport Bild

  • Bild

  • Die Welt

  • u. v. m.

Der Zugriff funktioniert auf Smartphone, Tablet oder Computer. Besonders praktisch: Ausgaben lassen sich herunterladen und später auch offline lesen – etwa im Flugzeug, am Strand oder während einer Zugfahrt.

Aktueller Deal: Was kostet Readly?

Im August bietet Readly eine Aktion an:

  • 2 Monate für 1 Euro

  • Danach ab 14,99 Euro pro Monat

  • Laut Anbieter jederzeit kündbar

Dadurch lässt sich der Dienst vergleichsweise günstig ausprobieren, bevor man sich entscheidet, ob das Angebot zum eigenen Leseverhalten passt.

Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

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Funktionen im Alltag: Das bietet Readly

Der digitale Kiosk lässt sich auf dem Smartphone und Tablet sowie über den Browser am Computer nutzen. Ausgaben können außerdem heruntergeladen und anschließend offline gelesen werden – praktisch etwa im Flugzeug oder Funkloch. Auf klassischen E-Ink-Readern wie einem Kindle könnt ihr Readly dagegen nicht ohne Weiteres nutzen.

Gut für WGs oder Familien: Ein Account bietet bis zu fünf individuelle Profile. So kann gleichzeitig in der Vogue geschmökert, die WirtschaftsWoche analysiert und der Sportteil gelesen werden, ohne dass man sich in die Quere kommt. Bei der Bedienung gehen die Erfahrungen allerdings auseinander: Während einige Nutzer die Handhabung positiv bewerten, gibt es insbesondere zur überarbeiteten App auch Kritik. In aktuellen Nutzerbewertungen werden beispielsweise eine unübersichtlichere Navigation, längere Ladezeiten oder Änderungen bei einzelnen Funktionen bemängelt.

Readly im Check: Für wen rechnet sich die Flatrate?

Greift ihr regelmäßig zu mehreren Magazinen oder Zeitungen und wechselt gerne zwischen verschiedenen Titeln, dürfte sich die Flatrate durchaus rechnen. Lest ihr dagegen hauptsächlich eine bestimmte Zeitschrift, kann ein Einzelabo beim jeweiligen Verlag unterm Strich günstiger sein.

Wichtig: Trotz der großen Auswahl ist nicht automatisch jeder gewünschte Titel bei Readly dabei. Bevor ihr das Abo abschließt, solltet ihr deshalb einen Blick in den aktuellen Katalog werfen und prüfen, ob eure Lieblingsmagazine und -zeitungen verfügbar sind. Insgesamt umfasst das Angebot mehrere Tausend Titel.

Lese-Flatrate: Gibt es Alternativen?

Wer dagegen lieber ein gutes Buch als ein Magazin liest, kann einen Blick auf Amazon Kindle Unlimited werfen. Der Dienst bietet Zugriff auf Millionen von E-Books aus unterschiedlichsten Genres sowie auf eine Auswahl an Zeitschriften. Für Vielleser, die regelmäßig neue Romane oder Sachbücher entdecken möchten, dürfte sich auch dieses Abo lohnen.

Für Hörbücher und Hörspiele eignet sich dagegen Audible, ebenfalls von Amazon. Wer dagegen Wert auf eine große Auswahl an Magazinen und Zeitungen verschiedener Verlage legt, fährt mit einem spezialisierten Angebot wie Readly in der Regel besser.

Unser Fazit: Für wen lohnt sich der Readly-Deal?

Das aktuelle Angebot senkt mit einem Euro für die ersten zwei Monate die Einstiegshürde deutlich. Besonders interessant ist die Flatrate, wenn ihr regelmäßig mehrere Magazine oder Zeitungen lest und gerne zwischen verschiedenen Titeln wechselt. Auch die Möglichkeit, mehrere Profile anzulegen und Ausgaben offline zu lesen, kann im Alltag praktisch sein.

Lest ihr dagegen hauptsächlich einen bestimmten Titel, solltet ihr prüfen, ob ein Einzelabo günstiger ist. Außerdem sind nicht alle Magazine und Zeitungen bei Readly verfügbar. Schaut deshalb am besten vor Abschluss in den Katalog und prüft, ob eure Favoriten dabei sind.

Unterm Strich bietet die Aktion eine günstige Gelegenheit, Readly auszuprobieren. Ob sich das Abo auch danach für euch lohnt, hängt aber davon ab, wie intensiv ihr das Angebot nutzt – und ob die für euch wichtigen Titel enthalten sind.

Verwendete Quellen: readly.de, amazon.de, eigene RTL-Recherche

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