Pendeln und ReisenLange Bahnfahrt? Mit diesen Tricks vergeht die Zeit wie im Flug

Unterhaltung statt Langeweile.
„Wann sind wir endlich da?“ – diese Frage stellen nicht nur Kinder. Denn wer länger in der Bahn sitzt, dem ist ziemlich schnell langweilig. Aber nicht mit den richtigen Mitteln! Wir verraten, welche Möglichkeiten zur Unterhaltung es auch im Mini-Format für unterwegs gibt.
Statt Kiosk: „All you can read“ mit Readly
Am Bahnhof noch schnell zum Zeitungskiosk und eine Ausgabe für die Fahrt besorgen? Das kann ein schöner Auftakt für den Urlaub sein, doch die meisten Magazine sind in kurzer Zeit durchgeblättert – die Fahrt ist aber noch lange nicht vorbei. Genau da kommen Abos wie Readly* ins Spiel. Der digitale Zeitungskiosk verspricht Zugriff auf mehr als 5.000 nationale und internationale Titel.
Bei Readly gehören nach Angaben des Anbieters beispielsweise Titel wie Vogue, Cosmopolitan, Hörzu, WirtschaftsWoche, Chip, Auto Motor und Sport, Sport Bild, Bild und Die Welt zum Angebot. Zum Ausprobieren ist die Einstiegshürde derzeit niedrig: Die ersten zwei Monate kosten knapp einen Euro, anschließend werden 14,99 Euro pro Monat fällig. Eine längere Vertragsbindung gibt es laut Anbieter nicht, das Abo ist monatlich kündbar.
Für eine anstehende Reise kann Readly demnach eine spannende Option sein, die sich zurück zu Hause einfach kündigen lässt. Regulär hängt das Preis-Leistungs-Verhältnis davon ab, wie intensiv das Abo genutzt wird. Mit dem Kündigungsweg sollte man sich vor dem Abschluss des Abos vertraut machen.
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Leseratten schwören auf E-Reader für unterwegs
Das Buch passt nicht mehr in den Koffer, macht den Rucksack unangenehm schwer oder reicht gar nicht für die lange Reise? Dann muss die Bibliothek im Taschenformat her. Ein E-Reader* ist immer dabei – und das in kleinem Format mit wenig Gewicht. Trotzdem passen darauf ganz viele Bücher, damit der Lesestoff unterwegs nicht ausgeht. Mit einer Internetverbindung können zudem jederzeit neue Bücher heruntergeladen werden. Ob für den Weg zur Arbeit oder die lange Bahnfahrt in den Urlaub – ein gutbestückter E-Reader kann sich richtig lohnen.
Unterhaltung für alle mit Reiseübelkeit
Bei dem Blick auf ein Buch oder Smartphone wird euch selbst im Zug schlecht? Dann muss die Ablenkung auditiv passieren. Doch selbst das Lieblingsalbum ist irgendwann vorbei, etwas mehr Stoff bringen Hörbücher*, die je nach Länge für jede Reise ausreichen. Für einige sind spannende Storys, emotionale Romanzen oder der gruselige Thriller zudem deutlich unterhaltsamer als Musik.
„Murdoku”: Der Zeitvertreib von früher
Schon Oma und Opa haben beim Frühstück oder am Nachmittag nicht auf den kleinen Bildschirm geglotzt, sondern in der Zeitung gelesen oder ein Rätsel gelöst. Gerade Kreuzworträtsel oder ein Sudoku regen das Gehirn an und lassen die Zeit wie im Flug vergehen. Eine schöne Alternative zum Handy – und das auf kurzen wie längeren Fahrten.
Die moderne Variante ist „Murdoku”* – ein Heft rund um Murder-Mysterys und Rätsel, das etwa bei Thalia und Amazon zu den Bestsellern gehört.
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Handarbeit auch unterwegs
Wer ohnehin gern strickt oder häkelt, hat das aktuelle Projekt gern auch unterwegs dabei. Aber auch für Handarbeits-Neulinge sind Stricken oder Häkeln nicht nur wegen der fertigen Stücke eine gute Option, sondern insbesondere als Zeitvertreib für lange Fahrten. Für unterwegs bieten sich kleine Projekte wie Schals, Tücher oder Socken besonders gut an, denn die sind in kleinen Projektbeuteln mit dem wichtigsten Zubehör verstaut.
Stricken und Häkeln ist gar nicht schwer, wenn die Technik und Handgriffe erst einmal erlernt sind. Anfänger können das Hobby zudem kostengünstig mit günstiger Wolle, kostenlosen Anleitungen und YouTube-Videos erlernen.
Kleine Projekte wie der beliebte Sophie Scarf von Designerin PetiteKnit, kleine Tücher oder eine Mütze sind einfache Projekte zum Anfangen. Auf langen Fahrten wächst das Projekt und die Zeit vergeht wie im Flug. „Sind wir schon da?“ erhält dann fast schon einen enttäuschten Unterton.
Verwendete Quellen: readly.co, amazon.de
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