Verbraucher aufgepasst! Der Butter-Trick! Warum ihr diesen Code unbedingt kennen müsst
Er spart euch bares Geld.
Seit einiger Zeit trauen Verbraucher ihren Augen kaum. Butter gibt schon für 99 Cent. So wenig hat das Päckchen zuletzt vor zehn Jahren gekostet. Ein Experte erklärt, wie ihr einen großen Namen kaufen und trotzdem sparen könnt – mit einem einfachen Blick auf die Verpackung!
Große Preisspanne bei Eigenmarken und Markenprodukt
Weniger als einen Euro für ein Päckchen Butter – so manch ein Verbraucher reibt sich verwundert die Augen. Seit Wochen sind die Preise der Eigenmarken von Edeka, Lidl und Co. dahingeschmolzen. Milchproduzenten wie Landwirt Timo Jacobsen geraten unter Druck: „Wenn der Milchpreis jetzt noch weiter fällt, dann kommen wir jetzt ziemlich zeitnah in die Situation, dass wir unsere gesamten Produktionskosten nicht mehr decken können.”
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Wir haben den Agrarwissenschaftler Professor Holger Thiele gebeten, uns die günstigen Preise der Eigenmarken zu erklären: „Wir hatten wirklich Jahre mit auch historisch hohen Preisen” sagt der Experte. Jetzt gingen wir in eine Phase mit historisch niedrigen Preisen. Es gäbe ein hohes Angebot an Milch. „Die Milch erzeugenden Betriebe haben bei den hohen Preisen sehr viel mehr Milch produziert.”
Verbraucher zahlen viel Geld für das Marketing
Doch warum sinkt bei einem sehr hohen Angebot an Milch nur der Preis für die günstigen Produkte und nicht auch der für Markenbutter? Der Grund sei vor allem das Werbebudget: „Die Marke muss dann auch eben halt beworben werden”, weiß Professor Thiele. Beim Milchbauern komme allerdings nur ein kleiner Teil des Preises einer Packung an.
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Die Eigenmarken kosten Anfang März einheitlich 0,99 Euro. Bei den Marken hingegen liegt die Spanne zwischen 1,49 Euro und 3,99 Euro. Nur selten ist die Qualität dafür ein Grund. Konventionelle Marken- und Discounterbutter liegen qualitativ recht nahe beieinander. Beide Produkte könnten aus dem gleichen Werk kommen, werden verschieden abgefüllt und anders verpackt.
Ein Blick auf die Verpackung lohnt
Anhand der Codes auf der Umverpackung können Verbraucher feststellen, dass etwa die Lidl-Eigenmarke und die Ammerländer Weidebutter aus der gleichen Molkerei kommen. Die Marke soll aber 50 Cent mehr kosten.
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Verbraucher ließen sich auch von Bezeichnungen wie „Weidemilch” locken, klärt Professor Thiele auf. „Aber generell geschmacklich werden sie kaum große Unterschiede schmecken.” Welches Markenprodukt sich etwa hinter der Aldi-Eigenmarke verbirgt und wie man mit seinem Einkauf sicherstellen kann, dass auch die Landwirte etwas davon haben – das seht ihr oben in unserem Video!
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche


