"Ragebait" ist der GewinnerSusanne Daubner verkündet Jugendwort 2026 mit viel Humor

"Ragebait" ist das offizielle Jugendwort des Jahres 2026. "Tagesschau"-Sprecherin Susanne Daubner verkündete den Sieger gewohnt humorvoll auf Instagram - und demonstrierte die Bedeutung des Begriffs gleich selbst.
Susanne Daubner (65) hat es in den vergangenen Tagen bereits vermuten lassen, jetzt ist es offiziell: "Ragebait" ist das Jugendwort des Jahres 2026. Die "Tagesschau"-Sprecherin verkündete die Entscheidung in einem neuen Instagram-Video einmal mehr gekonnt humorvoll.
Darin nimmt Daubner den Begriff zum Anlass, um mit typischen Ragebait-Aussagen zu provozieren. "Wer immer noch Skinny Jeans trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren", heißt es etwa in einem der Zusammenschnitte. Und: "Trinkt ihr ernsthaft noch Pumpkin Spice Latte?"
An anderer Stelle erklärt die Sprecherin: "Jugendwörter sind übrigens völliger Quatsch, niemand redet so." Auch Anime-Fans werden provoziert: "Anime ist nur dann gut, wenn man ihn auf Japanisch guckt." Zum Schluss löst Daubner das Rätsel auf: "Ach so, das Jugendwort 2026: Ragebait. Was auch immer das heißen soll."
Am Freitag veröffentlichte die Nachrichtensendung bereits einen Clip, der einen Hinweis auf den Gewinner gab: Darin steht Daubner wie gewohnt im Studio vor der blauen Weltkarte und kündigt die Verkündung des Jugendwortes an. Doch dann bemerkt sie einen scheinbaren Fehler: Die Bekanntgabe ist erst für Samstag, den 10. Oktober, angesetzt.
Statt den Gewinner zu präsentieren, wirft die Sprecherin einen Blick in ihren Kalender. Darin finden sich unter anderem ein "Gundula-Gause-Cosplay" und die Veröffentlichung des Videospiels "GTA VI". In den Kommentaren wurde schnell über einen möglichen Hinweis auf den Gewinner spekuliert. Besonders häufig fiel dabei der Begriff "Ragebait".
Was bedeutet "Ragebait"?
Der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern "Rage" für Wut und "Bait" für Köder zusammen. Gemeint sind Inhalte, die gezielt Empörung auslösen sollen, um möglichst viele Reaktionen und Kommentare zu provozieren. Gerade in sozialen Netzwerken kann die dadurch entstehende Aufmerksamkeit für zusätzliche Reichweite sorgen.
Wer etwa beliebte Modetrends abwertet oder mit einer bewusst polarisierenden Aussage aneckt, bringt andere dazu, zu widersprechen oder sich zu rechtfertigen. Genau darum geht es beim sogenannten Ragebait.
Diese Begriffe standen ebenfalls zur Wahl
Neben "Ragebait" hatten es "Crashout" und "Peak" ins Finale geschafft. "Crashout" beschreibt einen emotionalen Ausbruch, bei dem jemand die Beherrschung verliert. "Peak" steht für etwas besonders Gutes oder Herausragendes.
Die Wahl zum Jugendwort des Jahres wird vom Langenscheidt-Verlag organisiert. Jugendliche können Begriffe einreichen und anschließend über die Finalisten abstimmen.
(ncz/spot)


