Nachdem ein Streit eskalierteAuto rast in Frankreich in Menschenmenge – ein Toter, zehn Verletzte

Schock in der Normandie!
In der französischen Hafenstadt Caen kommt es am späten Mittwochabend zu einem schweren Zwischenfall. Ein Mann rast mit einem Auto in eine Menschenmenge. Ein Mensch kommt dabei ums Leben, zehn weitere werden teils verletzt. Nach ersten Informationen soll ein eskalierter Streit die Tat ausgelöst haben.
Todesfahrt mitten in der Stadt
Der Vorfall ereignete sich am Abend an einer Bushaltestelle nahe des Bahnhofs im französischen Caen. Wie lokale Medien übereinstimmend berichten, soll ein Fahrer mit dem Auto in eine Menschenmenge gefahren sein.
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Mindestens eine Person zu Tode gekommen, berichteten französische Medien unter Berufung auf Polizei und Feuerwehr. Zehn Menschen wurden demnach verletzt, vier davon schwer. Der Sender BFMTV wiederum berichtete unter Berufung auf eine nicht näher genannte Quelle, dass es zwei Tote und acht Verletzte gebe. Bei den Opfern soll es sich um Männer im Alter von 17 bis 40 Jahren gehandelt haben.
Polizei nimmt 26-Jährigen fest
Als mutmaßlichen Hintergrund berichtet der französische Sender, dass in einer Bar in der Nähe des Tatorts ein Streit eskaliert sein soll. Dabei soll es bereits zu seiner Schlägerei gekommen sein. Einer der Beteiligten (26) soll sich im Anschluss in sein Auto gesetzt und in die Menschenmenge gefahren sein. Ob die Gruppe an der Bushaltestelle mit dem Streit zu tun hatte, ist bislang unklar.
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Nach dem Vorfall flüchtete der 26-Jährige laut BFMTV zunächst. Die Polizei konnte ihn jedoch kurz darauf festnehmen, hieß es. Einen terroristischen Hintergrund sehen die Behörden derzeit nicht, heißt es. Die Stadt Caen mit rund 110.000 Einwohnern liegt in der Normandie nahe der Atlantikküste. (okr)
Verwendete Quellen: dpa, BFMTV


