Zwei Journalisten in Syrien getötet

16. Februar 2016 - 11:54 Uhr

Das Bürgerkriegsland Syrien ist für Journalisten momentan weltweit der gefährlichste Ort. Am Freitag wurde Mohammed al-Musalma, ein Reporter des arabischen Nachrichtensenders Al-Dschasira, in der Provinz Daraa erschossen. Einen Tag zuvor kam in der umkämpften Stadt Aleppo der belgische Journalist Yves Debay ums Leben. Das berichteten Al-Dschasira und syrische Revolutionäre.

Ihren Angaben zufolge traf den 58-jährigen Debay am Donnerstag eine Kugel der Regierungstruppen, als er vor dem Zentralgefängnis der Stadt ein Gefecht zwischen den Rebellen und den Truppen von Präsident Baschar al-Assad verfolgte. Die Revolutionäre veröffentlichten ein Video, das seine Leiche zeigt. Al-Musalma, der unter dem Namen Mohammed al-Hurani bekannt war, starb, als er in einem umkämpften Viertel ohne Splitterschutzweste von Schüssen der Regierungstruppen getroffen wurde.