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Damaskus

Damaskus ist die Hauptstadt Syriens. Vor Ausbruch des Bürgerkrieges im Jahr 2011 lebten über 1,8 Millionen Einwohner in der Stadt.

Damaskus picture alliance / Bildagentur-online

Damaskus ist mit über 1,8 Millionen Einwohnern vor dem 2011 ausgebrochenen Bürgerkrieg die größte Metropole und gleichzeitig auch die Hauptstadt von Syrien.

Die geschichtsträchtige Stadt gilt als eine der längsten durchgängig bewohnten Städte der Welt und spielt in der nahöstlichen Kultur eine zentrale Rolle. Damaskus ist sowohl ein kulturelles als auch ein religiöses Zentrum. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören die Umayyaden-Moschee, die Damaskus-Zitadelle und die historische Altstadt mitsamt ihrer Moscheen, Kirchen, Bibliotheken und Denkmäler.

Die syrische Hauptstadt liegt nahe der libanesischen Grenze und weist eine lange Geschichte auf. Bereits in der Steinzeit war das Stadtgebiet als Oase in einer regenarmen Region besiedelt. Später wurde die schon in der Bibel erwähnte Stadt von den Ägyptern besetzt. Generell befand sie sich wechselnd in der Hand antiker Großmächte. So wurde Damaskus beispielsweise von den Griechen beziehungsweise Makkedonen, den Persern und den Römern eingenommen. Etwa um das sechste Jahrhundert wurde die Region von Arabern erobert. Nach dem Zusammenbruch der Herrschaft fiel die Stadt ungefähr 1500 in osmanische Hände und war während beider Weltkriege von Frankreich und England besetzt.

Schon seit mehreren Jahren sind die Stadt Damaskus und das Land Syrien Schauplatz eines Bürgerkriegs und waren lange Zeit von der Terrormiliz Islamischer Staat besetzt. Millionen Menschen sahen sich seit dem Beginn der Auseinandersetzungen dazu gezwungen, aus ihrem Heimatland zu flüchten.

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