Rettungskräfte im GroßeinsatzVulkan-Lawine in Ecuador reißt Bergsteiger mit - zwei deutsche Touristen vermisst

Rettungskräfte suchen verzweifelt nach drei Vermissten!
Nach einer Lawine am Cayambe – einem Vulkan in Ecuador – werden zwei deutsche Touristen und ihr Bergführer aus Ecuador vermisst. Die drei wurden am Freitag (5. April) offenbar auf 5.680 Metern von Schneemassen überrascht.

Zwei andere Bergführer beobachteten das Lawinen-Unglück
Die beiden Deutschen, über deren Identität noch keine weiteren Details bekannt sind, waren laut Medienberichten mit einem Führer unterwegs, der dem Wanderverein der Escuela Politécnica Nacional angehört. Kurz vor dem Gipfel kam es dann offenbar zum Unglück.
Der ecuadorianische Bergführerverband (ASEGUIM) postete auf Facebook, dass zwei seiner Mitglieder das Drama am Berg beobachtet hätten. Die Gruppe vor den beiden ASEGUIM-Führern sei gegen 6 Uhr morgens in eine Spalte gestürzt. Die Bergführer hätten noch versucht, die drei anderen zu kontaktieren – ohne Erfolg. Sie seien auf der üblichen Route Richtung Gipfel unterwegs gewesen.
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Bergführer und Feuerwehr organisieren Rettungseinsatz am Vulkan
In einem weiteren Post teilte der Verband mit, dass Rettungskräfte in den Spalt abgestiegen seien, in dem die vermissten Bergsteiger vermutet werden. Wegen der Wetterbedingungen und der „Menge an herabgefallenem Material“ sei es schwierig, die Verunglückten zu finden. Bei Einbruch der Nacht wurde der Einsatz unterbrochen. „Wir bedauern diesen Vorfall zutiefst und werden gemeinsam mit den Rettungsdiensten des Landes unser Bestes tun, um die vermissten Bergsteiger zu lokalisieren“, erklärte ASEGUIM bei Facebook.
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Der Vulkan Cayambe befindet sich nordöstlich der Hauptstadt Quito und ist mit 5.790 Metern der drittgrößte Berg Ecuadors. Nach dem Unglück sperrten die Behörden den Zugang für Touristen zum Cayambe Coca Nationalpark, in dem sich der Vulkan befindet. (jgr)


