Mini-Auftritt in ZDF-Trödelshow

„Bares für Rares“: Julian Schmitz-Avila zeigt seinen Bruder

Julian Schmitz-Avila bei "Bares für Rares".
Julian Schmitz-Avila bei "Bares für Rares".
© ZDF

10. März 2021 - 14:02 Uhr

Julian Schmitz-Avila aus der ZDF-Trödelshow arbeitet mit seinem Bruder zusammen

Sie arbeiten zusammen: Julian Schmitz-Avila stellt bei "Bares für Rares - Händlerstücke" seinen Bruder vor. Die Geschwister sind beide in die Fußstapfen des Vaters getreten.

"Bares für Rares" lässt Trödel-Herzen höher schlagen

Dieses Objekt blieb vielen "Bares für Rares"-Zuschauern in Erinnerung: Im vergangenen Jahr erstanden Julian Schmitz-Avila und Walter "Waldi" Lehnertz gemeinsam ein Gemälde. "Ich war einfach sprachlos im ersten Moment. Ich musste diesen Rahmen unbedingt haben", erinnert sich Schmitz-Avila in der Sendung "Bares für Rares – Händlerstücke". "Waldi" bekam für 250 Euro die Leinwand, er für 650 Euro den Rahmen aus dem 19. Jahrhundert. Jetzt verrät Schmitz-Avila, was daraus wurde.

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Einblicke in den Antikhandel von "Bares für Rares"-Star Julian Schmitz-Avila

Zum ersten Mal lädt der Händler das Kamerateam der ZDF-Trödelshow in seinen Laden nach Bad Breisig in der Pfalz ein. Dort stellt er seinen Kompagnon vor – und sorgt bei den Zuschauern für eine Überraschung: Der 34-Jährige betreibt das Geschäft gemeinsam mit Lennart Neumann, seinem Bruder. "Wir führen die Firma gemeinsam und haben Unterstützung durch den Antikhandel meines Vaters", erklärt Schmitz-Avila. Wichtig sei als Kunsthändler ein gutes Netzwerk. Das kommt ihnen auch bei dem erstandenen Rahmen zugute.

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"Bares für Rares"-Händler "Waldi" spendet sein Gemälde

Mit Hilfe eines befreundeten Restaurators wird der Rahmen aufwendig repariert und soll einen Spiegel erhalten. Vor allem die Ornamente müssen ausgebessert werden. Innerhalb eines Arbeitstages arbeitet der Restaurator das antike Stück komplett um und setzt das Spiegelglas ein. Mit dem Ergebnis sind die beiden Brüder sehr zufrieden. "Das nennt man glaube ich Upcycling", sagt Schmitz-Avila.

Den prunkvollen Spiegel hat sich der Händler einiges kosten lassen. Transport, Restaurierung und das Spiegelglas kommen zu den Anschaffungskosten von 650 Euro dazu. "Ich denke, dass der Spiegel deshalb bei 1200 bis 1300 Euro im Ankauf liegen wird", sagt der Schmitz-Avila. Für wie viel er ihn im Laden anbieten möchte, verrät er allerdings nicht.

Walter "Waldi" Lehnertz wollte das Bild dann offenbar doch nicht haben. Statt es in die Eifel zu schaffen, spendete er das Gemälde für die Stiftung 'Zesame stonn', die ältere Menschen unterstützt.

Quelle: "Bares für Rares - Händlerstücke" vom 28. Februar. Die nächste und vorerst letzte Folge des Trödelshow-Ablegers sendet das ZDF am 21. März.
Bildquelle: Instagram "rheinlandantik" (27. Juni 2018)

Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst an dieser Stelle bei stern.de.