American Staffordshire Terrier im Internet angeboten

Mann missbraucht Hund und fällt tot um

Symbolbild - American Stafford Terrier
Symbolbild - American Stafford Terrier
© picture alliance, Rights Managed

03. Februar 2021 - 9:54 Uhr

American Staffordshire Terrier vergewaltigt

Der Besitzer eines Hundes im polnischen Rybnik hat einem Mann (50) seinen Hund zum Missbrauch angeboten. Der Zoophile stieg auf das Angebot ein und missbrauchte das arme Tier. Anschließend fühlte er sich unwohl und brach zusammen. Ein Notarzt konnte dem Vergewaltiger nicht mehr helfen – er war tot. Während dem Besitzer nun drei Jahre Knast drohen, kümmert sich die Tierschutzorganisation "Fundacja Jestem Głosem Tych, Co Nie Mówią" (zu Deutsch: "Stimme derer, die nicht sprechen können) um den Hund.

Starb der Tiervergewaltiger an einem Herzinfarkt?

Im Internet hat der Besitzer des American Staffordshire Terrier gegen Geld nach einem Zoophilen gesucht, der sich an seinem Hund vergeht – auch mit ihm zusammen. Prompt meldete sich daraufhin ein 50-Jähriger aus der Gemeinde Leszczyny bei Rybnik. Die beiden Männer vereinbarten ein Treffen, verbrachten eine Nacht mit dem Hund. Als es dem Älteren am Morgen plötzlich schlecht ging und er kollabierte, wählte der 37-Jährige um 10:56 Uhr den Notruf. Der Arzt konnte dem Tiervergewaltiger nicht mehr helfen – er war tot. Eine Obduktion soll nun klären, ob er möglicherweise einen Herzinfarkt erlitten habe. Laut Polizei wollte der Hundebesitzer nicht zwingend Geld verdienen. Er gab zu, dass er mal Tierpornos gesehen habe und neugierig geworden sei.

Wohnung nach Tierpornos durchsucht

Malwina Pawela-Szendzielorz, stellvertretende Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Rybnik sagte dem Magazin "Rybnik.com.pl", dass dem 37 Jahre alten Besitzer von der Staatsanwaltschaft zwei Straftaten vorgeworfen werden. Einmal das Anbieten eines Tieres zum Missbrauch. Und außerdem soll er selbst zugegeben haben, im Januar 2020 den Terrier vergewaltigt zu haben. Die Polizei hat inzwischen die Wohnung des Mannes nach tierpornografischem Material durchsucht, aber keines gefunden. Im Falle eines Fundes würden ihm in Polen bis zu zwölf Jahre Haft drohen.