Nach monatelangem Rätselraten

Mutter, Vater, Kind und Hund sterben beim Wandern - Todesursache steht endlich fest

Die Leichen der Eltern, des Babys und des Familienhundes wurden auf einem einsamen Wanderweg im Yosemite Nationalpark gefunden.
Die Leichen der Eltern, des Babys und des Familienhundes wurden auf einem einsamen Wanderweg im Yosemite Nationalpark gefunden.
© Courtesy Steve Jeffe/CNN

01. November 2021 - 10:29 Uhr

Experten kennen jetzt den Grund für den rätselhaften Tod im Yosemite Nationalpark

Eine Mutter, ein Vater, ihre einjährige Tochter und der Familienhund werden am 17. August tot im Yosemite Nationalpark gefunden. Niemand kann sich erklären, was der Familie widerfahren ist, waren es Algen, Gift oder Gas? Jetzt wollen Experten den Grund für den rätselhaften Tod gefunden haben. Die Familie soll an Hyperthermie gestorben sein.

Mariposa-Sheriff gibt bekannt, was die Familie bei der Wanderung getötet hat

Bei einer Pressekonferenz gab der Sheriff des Mariposa County bekannt, dass die Untersuchungen abgeschlossen seien. Des Rätsels Lösung: Hyperthermie. Die Körper seien so sehr überhitzt worden, dass sie dehydriert seien, also vertrocknet. Laut dem Sheriff sei dieser Fall der Erste dieser Art.

Ermittler tappten im Dunkeln, der Tod der Familie im Sierra National Forest blieb ein Rästel

John G. (45), seine 41-jährige Frau Ellen C. und ihre einjährige Tochter Muji sowie der Familienhund sterben im Sierra National Forest im US-Bundesstaat Kalifornien. Sie alle liegen tot auf einem Wanderweg, nur zwei Kilometer von ihrem Auto entfernt, wie mehrere US-Medien berichten.

Eine gewaltsamer Tod wird bereits zu Anfang ausgeschlossen, da keine Spuren dieser Art an den Leichen zu sehen sind. Die Behörden drehen daraufhin im wahrsten Sinne fast jeden Stein und jeden Grashalm um, arbeiten mit Toxikologen, Umweltspezialisten, dem FBI und anderen Experten zusammen. Untersuchen giftige Algen, das Wasser und schauen sogar, ob Gase von alten Minen die Familie eventuell getötet haben könnten – Behörden erklären das gesamte Gebiet um den Fundort herum zur Gefahrenzone. Nun gibt es offenbar eine Erklärung für die rätselhaften Todesfälle. (mca)