RTL News>Geld>

Xbox-Spieler aufgepasst! Microsoft kauft "Call of Duty"- und "Candy Crush"-Entwickler Activision Blizzard

Mega-Deal in Gaming-Branche

Xbox-Riese Microsoft kauft "Call of Duty"-Entwickler Activision Blizzard

Microsoft kauft Spielefirma Activision Blizzard Mega-Deal in Spiele-Branche
01:34 min
Mega-Deal in Spiele-Branche
Microsoft kauft Spielefirma Activision Blizzard

30 weitere Videos

Populäre Games wie „Call of Duty“ und „Candy Crush“ sollen künftig aus dem Hause Microsoft kommen. Der Software-Riese kauft den Spieleanbieter Activision Blizzard für fast 70 Milliarden Dollar. Der Deal soll Mitte 2023 unter Dach und Fach sein. Vorher müssen noch die Wettbewerbshüter grünes Licht geben.

Was der Deal für Gamer bedeutet

Microsoft steigt mit dem Zukauf zur weltweiten Nummer drei in der Gaming-Branche auf – hinter den asiatischen Rivalen Tencent und Sony mit der Playstation. Microsoft hat bereits Spielestudios mit bekannten Titeln wir „Doom“ und „Minecraft“ unter seinem Dach. Jetzt kommen „Call of Duty“ & Co. dazu, die monatlich knapp 400 Millionen Spieler anlocken.

Sowohl Microsoft als auch Sony haben in der Vergangenheit Spiele auch exklusiv für ihre eigenen Konsolen rausgebracht. Stellt sich die Frage, was in Zukunft mit beliebten Activision-Spielen wie „Call of Duty“ passiert. Microsoft teilt dazu mit: „Die Spiele von Activision Blizzard werden auf einer Vielzahl von Plattformen gespielt und wir planen, diese Communities auch in Zukunft zu unterstützen.“ Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet allerdings unter Berufung auf Insider, dass einige Spiele in Zukunft exklusiv für die Xbox entwickelt werden sollen.

Sexismus-Skandal bei Activision

Im Zuge der Übernahme geht es auch um die Zukunft des umstrittenen Chefs von Activision Blizzard, Bobby Kotick. Laut offizieller Mitteilung soll er weiter an der Spitze der Spielefirma bleiben. Das „Wall Street Journal“ berichtet aber, er solle gehen, wenn die Übernahme abgeschlossen ist.

Nach Sexismusvorwürfen gegen Manager in seinem Unternehmen war auch Kotick in den vergangenen Monaten in die Kritik geraten. Ihm wurde vorgehalten, nicht entschieden genug gegen das Fehlverhalten der Führungskräfte eingeschritten zu sein. (dpa/mmü)