Mit einer Silikonpuppe

Weil er ihren Tod nicht verkraftete: Verstorbene Frau von Witwer „zum Leben erweckt“

Tapas Sandilya aus Indien mit der Silikonpuppe, die seine verstorbene Frau darstellen soll.
Tapas Sandilya aus Indien hat seine verstorbene Frau Indrani als eine Silikonpuppe anfertigen lassen.
Jam Press

Wenn ein Ehepartner verstirbt, ist es für den anderen immer schwer zu verkraften. Aber Tapas Sandilya aus Indien will seine verstorbene Frau Indrani trotzdem bei sich haben – und lässt einfach eine Silikonpuppe von ihr anfertigen. Der 65-Jährige greift für die täuschend echte Puppe tief in die Tasche. Aber nicht nur, weil er sehr um seine Frau trauert: „Ich wollte nur ihren Wunsch erfüllen“, erzählt der Witwer der „Jam Press“.

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Silikonpuppe kostete über 2000 Euro

Im Mai 2021 verstirbt Indrani während der Corona-Pandemie. Tapas hat seine Frau offensichtlich sehr geliebt. Und sich kurzerhand dazu entschlossen, eine Silikonpuppe von Indrani anfertigen zu lassen. Dafür investiert er sogar rund 2300 Euro. Der „Jam Press“ sagt der 65-jährige Tapas, dass er und seine verstorbene Frauen ähnliche Puppenmodelle in Museen gesehen hätten. „Damals hatte Indrani mir von ihrem Wunsch erzählt, eine Statue von ihr anfertigen zu lassen, wenn sie zufällig vor mir sterben sollte. Ich wollte nur ihren Wunsch erfüllen.“

Und um ihren Wunsch zu erfüllen, hat er wohl an alles gedacht. Die unglaubliche Nachbildung seiner Indrani trägt ihre Lieblingskleidung und ihren Goldschmuck. Die Sari hatte sie laut der „Jam Press“ zur Hochzeitsfeier ihres Sohnes getragen. Sechs Monate habe die Anfertigung gebraucht und wiege 30 Kilogramm. Übrigens habe Tapas die Silikonpuppe ganz bewusst auf das Sofa gesetzt, da es der „Lieblingsplatz seiner Frau im Haus war“. (dbö)

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