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Wegen des brutalen Kriegs: Wladimir Putin verliert prominienten Eishockey-Kumpel

Finnlands Staatschef mag nicht mehr

Wladimir Putin verliert prominienten Eishockey-Kumpel

Wladimir Putin ist großer Eishockey-Fan. Foto: Alexej Druginyn
Waldimir Putin hat eine ausgeprägte Leidenschaft für den Eishockey-Sport.
DPA

Wird’s nun einsam auf dem Eis? Nein, nein, zwar möchte Finnlands Staatschef Sauli Niinistö nicht mehr mit ihm spielen - doch Russlands Präsident Wladimir Putin mangelt es laut Kreml trotzdem nicht an Eishockey-Partnern.

„Um dir nichts zu verheimlichen, ich wollte jetzt Eishockey spielen gehen"

29.06.2022, Spanien, Madrid: Sauli Niinistö, Präsident von Finnland, spricht während des Treffens mit dem kanadischen Premierminister Trudeau während des Nato-Gipfels. Die Staats- und Regierungschefs der 30 Bündnisstaaten sollen bei dem Spitzentreffe
Sauli Niinistö mag nicht mehr mit Wladimir Putin aufs Eis gehen.
zeus lf, dpa, Paul Chiasson

„Jetzt sagt er, dass er nicht mehr spielen wird“, meinte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge über Niinistö, der kürzlich in einem Interview die Frage verneinte, ob er nochmal gemeinsam mit Putin aufs Eis gehen würde. „Nun, Putin mangelt es nicht an Mitgliedern in seinem Team“, erklärte Peskow.

Im Jahr 2012 hatten Putin und Niinistö im Anschluss an ein Treffen eine Partie Eishockey gespielt und sich fotografieren lassen. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs sind die Beziehungen beider Länder, die eine rund 1300 Kilometer lange Grenze teilen, allerdings deutlich abgekühlt. Zum Missfallen Moskaus hat Helsinki zudem vor einigen Wochen einen Nato-Beitritt beantragt.

Putin ist für seine Wintersport-Leidenschaft bekannt. Für viel Aufsehen sorgten kürzlich seine Worte, die er zum Abschluss eines Telefonats im Februar an Frankreichs Präsident Emmanuel Macron richtete: „Um dir nichts zu verheimlichen, ich wollte jetzt Eishockey spielen gehen und ich spreche aus der Sporthalle zu dir, bevor es mit dem Training losgeht“, sagte er damals, wie vom Élyséepalast zur Verfügung gestellte und kürzlich in einer Doku gezeigte Aufnahmen belegen. Vier Tage nach dem Telefonat marschierten die russischen Truppen in die Ukraine ein.(tno/dpa)