Kurz vor einer Bombenentschärfung

Zwei Streifenwagen krachen im Nebel aufeinander

Zwei Streifenwagen sind in eine unbeleuchtete Absperrung gefahren.
Zwei Streifenwagen sind in eine unbeleuchtete Absperrung gefahren.
© deutsche presse agentur

12. November 2021 - 20:05 Uhr

Letzte Kontrollfahrt vor Bombenentschärfung bei Fulda

Wegen einer Bombenentschärfung musste die A7 bei Fulda am Donnerstag gesperrt werde. Als die Beamten eine letzte Kontrollfahrt durchführen, krachen sie in eine Absperrschranke.

Polizist am Steuer hat zu spät reagiert

Weil die Absperrung unbeleuchtet war und starker Nebel die Sicht einschränkte, übersah der Fahrer des Streifenwagens die Schranke und krachte hinein. Die Beamten stiegen aus, um die Unfallstelle abzusichern und die Absperrschranke von der Fahrbahn zu räumen. In diesem Moment prallte ein zweiter Streifenwagen frontal auf das stehende Auto auf, weil auch dieser Fahrer die Absperrung zu spät erkannte.

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Polizist verletzt sich

Durch den Aufprall wird das vordere Auto nach vorne geschoben. Die dadurch umherschleudernde Absperrschranke erfasst den Fahrer des ersten Unfallwagens und verletzt in leicht am Arm. Der Schaden beläuft sich auf 32.000 Euro.

Die Bombenentschärfung der zwei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg verlief ohne Zwischenfälle. Die Bomben konnten erfolgreich entschärft werden. (dpa/ api)