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Vom Penisring zur Tierrettung - die skurrilsten Einsätze der Feuerwehr

Wie die Einsatzkräfte sich auf wirklich JEDEN Fall vorbereiten

Vom Penisring zur Tierrettung - die skurrilsten Einsätze der Feuerwehr

Penis-Atrappe
An einer Penis-Atrappe üben die Feuerwehrleute höchste Feinfühligkeit. Foto: Feuerwehr Dresden
Feuerwehr Dresden, Pressebild

von Darline Jonasson

Einsätze, bei denen selbst die Feuerwehr mal schmunzeln muss, gibt es immer wieder: Fehlalarme, Tierrettungen, aber auch eingeklemmte Körperteile gehören zum Job dazu. Wie bereitet man sich auf solche Einsätze vor, welches Equipment nutzen die Feuerwehrleute in heiklen Situationen, und welche Einsätze vergisst man nie? Michael Klahre von der Feuerwehr Dresden hat uns von den lustigsten und skurrilsten Einsätzen seiner Kolleginnen und Kollegen berichtet.

Der Eichhörnchen-Einbruch

Wir beginnen mit einer netten Geschichten. Ein Eichhörnchen hatte sich Zugang zu einer Wohnung verschafft und war dort partout nicht rauszukriegen. In einem Kleiderschrank im Kinderzimmer steckte es schließlich fest. Die Dresdner Feuerwehr konnte hier zum Glück helfen. „Wir haben dann den halben Kleiderschrank auseinander bauen müssen um an das Eichhörnchen ran zu kommen, und es dann wieder in die Freiheit entlassen zu können“, erzählt Klahre.

Der Schnarcher

Noch gar nicht lange her ist dieser Einsatz: Der Anwohner eines Studentenwohnheims in Dresden rief Anfang Februar die Feuerwehr, da ein Nachbar durch lautes Schnarchen auffiel. Der Nachbar war Epileptiker und der Anwohner fürchtete einen epileptischen Anfall. Die Feuerwehrkräfte verschafften sich Zugang zur Wohnung und fanden einen friedlich schlafenden Mann, der einfach nur geschnarcht hatte. Fehlalarm! Und zwar nicht der einzige in dieser Nacht: Plötzlich standen die Kollegen der Polizei auch vor der Wohnung. „Durch den Krach, der dabei entstanden ist die Wohnungstür zu öffnen, dachten Anwohner, dass Einbrecher am Werk sind und alarmierten daraufhin die Polizei“, so Klahre. Da mussten sowohl die Polizisten, als auch die Feuerwehrleute lachen.

Michael Klahre, Pressesprecher Feuerwehr Dresden
Michael Klahre von der Feuerwehr Dresden berichtet im RTL Interview von den skurrilsten Einsätzen
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Die Penisring-Befreiung

Der wohl skurrilste Einsatz, an den sich Michael Klahre erinnert, war die Befreiung eines Mannes aus einem Penisring. Der Mann hatte sich den Ring übergezogen und bekam ihn nicht mehr ab. Er ging mit dem Problem ins Krankenhaus, aber hier konnte man ihm nicht helfen. An dieser Stelle kam dann die Feuerwehr ins Spiel, denn die Kollegen haben für solche Einsätze zum Glück die passenden Gerätschaften: „Das muss man sich ein bisschen vorstellen, wie in einer kleinen Modellbauwerkstatt. Solche kleinen Geräte sind das. In diesem ganz besonderen Fall, haben wir unter ständiger Kühlung mit einem speziellen Schleifer dann diesen Ring zertrennen können, und ihn dann entsprechend aufklappen können und dadurch konnte der Patient befreit werden.“ Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Denn die Feuerwehr trainiert für Fälle wie diesen zum Glück regelmäßig ihr Fingerspitzengefühl.